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Mein erstes Kochbuch, ab dem 10. November im Handel.

Die fabelhaften Rezepte der Felicitas Then

Die fabelhaften Rezepte der Felicitas Then

Stellt Euch vor, einer Eurer größten Träume geht in Erfüllung.

Mein großer Wunsch war es immer, ein Kochbuch zu schreiben. So ein richtig persönliches, mit aufregenden aber keinesfalls komplizierten Rezepten.

Nun läuft „Die fabelhaften Rezepte der Felicitas Then“ tatsächlich gerade über die Rollen der Druckerei. Ab dem 10. November kann mal es dann überall kaufen.

Im Januar war ich vom Südwest-Verlag nach München eingeladen worden, um dort meine Kochbuch-Idee vorzustellen. Mein Vorschlag: PIMP YOUR FOOD! Denn das ist genau das Prinzip, nach dem ich jeden Tag koche. Ich versuche stets, aus jedem Gericht ein aufregendes Geschmackserlebnis zu machen. Jedes Essen soll ein kleines bisschen besonders sein. Gepimpt eben.

In meinem Buch zeige ich Euch nun, wie man ein Rinderragout mit Sternanis und Orangenabrieb würzt, einen Apple Crumple mit Pecannüssen und Muskat zubereitet oder eine Kartoffelsuppe mit Schnittlauchpesto und Chorizo verfeinert.

Es geht darum, experimentierfreudig und mutig zu sein, ohne dabei zu abgefahren zu werden. Dinge wie Blumenkohl-Eis und Räucheraal-Schaum werdet Ihr in meinem Buch nicht finden, dafür aber 50 wirklich leckere Klassiker mit WOW-Effekt.

Ich verpreche, meine Rezepte werden aus Euren Alltagsgerichten neue Lieblingsgerichte machen.

„Die fabelhaften Rezepte der Felicitas Then“, Südwest-Verlag, 16,99 Euro, ab dem 10. November im Handel. Hier könnt ihr einen Blick ins Buch werfen.

 

Kochen mit Kindern für Kinder.

Kochen mit Kindern Vorschaubild

Auf der Internorga habe ich Werner Hecht – Chefeinkäufer des Caterings der Allianz-Arena – das erste Mal getroffen. Dort fragte er mich, ob ich mir vorstellen könne, im Sommer bei seinem Charity-Kochen mit Kindern mitzumachen. Vor sieben Jahren hätte er solch ein Event schon einmal mit Sterneköchen und TV-Koch Stefan Marquart auf die Beine gestellt, 2014 möchte er den Erfolg wiederholen.

Kochen für den guten Zweck? Ich sagte sofort zu.

Was kocht man bloß mit einer Gruppe von kleinen Küchenhelfern? Nachdem meine Cakepops auf sämtlichen Hochzeiten der Renner für die Kinder waren, entschied ich mich schnell dazu, auch  in Bayern mit den Kindern kleine Kuchenlollis als Give-Away für de Gäste machen.

In dem kleinen Ort Neuching bei München stand nun ein großes Zelt mit 6 Kochstationen, zwei Sternenköchen und zig motivierten Helfern. Jeder sollte mit einer Gruppe Kiddies einen Gang für das Menü am Abend zubereiten. 160 Gäste – Eltern, Freunde und der Bürgermeister – hatten eine Karte für 20 Euro gekauft, sämtliche Erlöse waren für ein Münchner Kinderhospiz vorgesehen.

Küchenfeen und Küchenzauberer

Um 12 Uhr stürmten 40 Küchenfeen und Küchenzauberer ins Zelt, mein Team – die Jüngsten der 8 bis 14 Jährigen – hatte sich schnell um mich herum versammelt und nachdem ich erklärte, dass wir heute ein mit den Händen kneten und mit bunten Zuckerperlen verzieren würden, waren alle begeistert. „Jaaaah, rumbatzen dürfen wir daheim nie.“

Bei mir schon. Zumindest an diesem besonderen Tag.

Kuchen backen, Teig kneten, Kugeln formen, Verzieren und in Geschenkpapier einpacken, das ganze für 160 Kuchenlollis…

Cake Pops einpacken

cakepops

Jeder durfte so lange Eier trennen, bis es ein Erfolgserlebnis gab. Was macht schon ein Ei mehr oder weniger im Kuchenteig. Auch Naschen war erlaubt, wie soll man auch 5 bis 15 Kinder davon abhalten, wenn überall bunte Perlen herumstehen.

Eier trennen

Ich will rühren, darf ich das machen, ich kann das für Dich holen. Es gibt keine motivierteren Küchenhelfer als Kinder. So hatten wir am Ende hatten wirklich 160 mehr oder weniger runde und hübsch verpackte Cakepops, zig stolze Eltern und satte 2500 Euro Spendensumme.

Ich weiß jetzt, dass Perfektion beim Arbeiten mit Kindern wirklich irrsinnig ist, aber auch, dass Kochen mit Kindern wohl eine der schönsten Beschäftigungen ist, die ich mir für einen Nachmittag vorstellen kann.

Cake Pops Gruppenbild

Parmesannudeln

Selbstgemachte Nudeln aus dem Parmesanlaib von Jens Kirchenwitz

Kochen mit Kindern Scheck-Übergabe

2500 Euro für das Ambulante Kinderhospiz München

Tische

160 Gäste kamen zum Dinner

Beefen: mein neues Hobby.

Beefer

Ich habe ein neues Hobby. BEEFEN.

Was das genau ist und vor allem, was daran so schön ist, erkläre ich gleich.

Zunächst möchte ich mich an ein schönes Erlebnis erinnern.

Und zwar als ich das bisher beste Stück Fleisch meinen Lebens gegessen hab. Es war vor knapp drei Jahren im Berliner Brooklyn Beef Club. Dort wurde mir vom Chef ein Entrecote serviert, das im 900 Grad heißen Ofen superkurz aber supereffektiv gegrillt wurde. Das Ergebnis: Ein knuspriges Stück Fleisch mit zartem Fett, das vor Saftigkeit in meinem Mund zu zerplatzen schien. Solche Grillgeräte sind in amerikanischen Restaurants üblich, in Deutschland sehr selten.

Nun aber gibt es ein ähnliches Teil für zu Hause. Den Beefer.

Der Beefer ist ein geschweißter Gasgrill, den man innerhalb weniger Minuten auf 800 Grad erhitzen kann. Er ist groß, teuer und kann nur eine einzige Sache.  Aber die kann er verdammt gut.

Ausprobieren durfte ich den dekadenten Beefer gestern in der Kochschule Mitte in Berlin. Zunächst mit Lachs, dann mit einem recht durchwachsenen Rinderfilet und zum Schluss mit einem Lampchop. Jetzt will ich auch so einen!

So geht mein neues Hobby Beefen: Man stöpselt das 700-Euro-Gerät an eine handelsübliche Gasflasche und dreht den Hahn auf. Es gibt genau zwei Garstufen: heiß und sehr heiß.

Dann legt man das Stück Fleisch auf den Rost und schiebt es hinein. Man kann zuschauen, wie in dem Gerät die Flammen lodern und das Steak innerhalb weniger Sekunden anfängt zu rösten. Nach ein bis zwei Minuten muss man es schon herausnehmen und wenden, sonst ist das Gargut alsbald hinüber.

Beefer Lamm

 

Beefer Lamm

Anschließend sollte das Fleisch noch einige Minuten ruhen, damit sich sie Fleischsäfte sammeln können. Das Steak bekommt eine wunderbare Kruste – so eine dunkle und rauchige wie man es mit einer gusseisernen Pfanne und einem normalen Herd bestimmt nicht hinbekommt. Das Fett wird aromatisch und rösch, innen bleibt das Fleisch saftig.

Ich empfehle deswegen auch eher durchwachsene Stücke wie eben Entrecote oder ein Lammkotelett, aber auch ein hochwertiges Schwein kann ich mir darin gut vorstellen.

Schade ist nur, dass man so richtig große Fleischstücke mit Knochen nicht hinein bekommt. Es ist eben ein schickes Spielzeug für wohlhabende Fleischfans und solche, die es werden wollen.

Fleisch tranchieren

Beefer fertig

 

Restaurant Day: das kleinste Lokal der Stadt.

restaurant-day-blog

Ich will schon seit sehr langer Zeit ein Restaurant. Bisher habe ich mich noch nicht getraut.

Jetzt aber werde ich eins haben. Zumindest für einen Tag.

Denn am Sonntag, 17. August ist internationaler Restaurant Day. An diesem Datum darf jeder für einen Tag ein Restaurant eröffnen. Je ungewöhnlicher desto besser.

Mein Lokal wird an der Ihme in Hannover stehen. Am Flussufer bei der Brücke zum Capitol, bei schlechtem Wetter unter der Brücke. Ich trage Tische, Stühle, ein Sofa und meinen Herd nach draußen – es wird das kleinste Lokal der Stadt.

Ich koche für Euch Pulled Pork Burger, Walnuss-Cranberry Cole Slaw, Couscous mit gebratenen Datteln und schokoladig Süßes. Meine lieben Freunde Kai und Noam werden Euch zusätzlich mit Live Musik verwöhnen, außerdem gibt es selbst gemachte Getränke.

Ich freue mich riesig, wenn Ihr vorbei schaut.

Eure

Felicitas

 

Der Sommer der Cake-Pop-Hochzeiten.

Cake Pops für Hochzeiten

Je älter ich werde, desto öfter bin ich auf Hochzeiten eingeladen. Denn jetzt hat die ein oder andere Schulfreundin bereits ihren Traummann gefunden, der Kumpel aus dem Studium ist soweit oder der Cousin nimmt seine langjährige Freundin zur Frau.

Dann gibt es immer wieder die gleiche Frage: Was schenke ich bloß? Klar, Geld wollen die meisten Paare. Aber nur ein Umschlag ist doch langweilig. Ich empfehle deshalb dringend eine Kiste voll mit süßen Cake Pops mitzubringen.

Sie sind schön bunt – wahlweise hellblau oder rosa – und vor allem die Kinder lieben sie.

Wisst Ihr, wie putzig es ist, wenn die Kleinen in ihren hübschen Fest-Klamotten von den Kuchenlollis abbeißen???

 

Cake Pops für Hochzeiten

Zudem macht es die kleinen Gäste auch noch glücklich. Der kleine Mattes (3) etwa fragte seine Mama nach der letzten Hochzeit zu der ich Cake Pops gemacht hatte: „Haben Timo und Jill geheiratet, damit sie Cake Pops bekommen?“

Für alle, die in diesem Jahr auch noch einmal eingeladen sind und kleine Kuchenlollis verschenken wollen: Hier noch einmal der Link zum Rezept.

Die Bilder hier sind auf der Hochzeit meines Cousins Dominik entstanden. Er und seine Frau Ines haben im beschaulichen Franken eine wundervolle Trauung bei traumhaften Wetter gefeiert. Nachmittags gab es dann im Restaurantgarten die Cake Pops für alle, dazu Nürnberger Bratwürstchen Sandwiches und kleine Lachs-Häppchen. Abends konnte ich mich über ein mediterran-bayrisches Buffet freuen. Aber so ein richtig feines mit rosa gebratener Entenbrust, Lammrücken und Spanferkelbraten…

Cake Pops für Hochzeiten

Mein neuster Deko-Tipp, der auch noch lecker schmeckt: Kokos-Raspeln mit einigen Tropfen Lebensmittelfarbe einfärben.

Cake Pops für Hochzeiten

Oder essbare Blüten mit einem Kleks Glasur ankleben.

Cake Pops für Hochzeiten

Ich habe es am liebsten, wenn man die Lollis mit durchsichtiger Folie einpackt und eine einfache Paketschnur darum wickelt.

Cake Pops für Hochzeiten

Cake Pops für Hochzeiten

Diesmal habe ich noch flüssige Schokolade mit in den Teig gemischt. Hier blitzt der dunkle Teig ein wenig hervor.

Cake Pops für Hochzeiten

Cake Pops für Hochzeiten

 

Vom wilden Campen und Muscheln sammeln in Belgien.

Miesmuscheln waschen

Sandige Füße, Muscheln sammeln und wildes Kampieren am Strand: Oh, wie schön ist Belgien.

Zu nächst einmal möchte ich Jill und Timo danken, denn ohne ihre Hochzeit wäre ich wohl nicht auf die Idee gekommen, meinen Sommerurlaub in Belgien zu verbringen. Wie dumm von mir! Denn was mit einer phänomenalen Party, hübschen Kleidern und eisgekühltem Cava in Antwerpen begann, endete mit fünf wunderschönen Tagen und Nächten am Strand der belgischen Küste…

Habt Ihr das Zelt schon einmal mitten in den Dünen aufgeschlagen? Genau dort, wo man von niemandem gesehen wird, man aber morgens als erstes das Meer sehen kann?!

Zelt in den Dünen

An der belgischen Küste gibt es sie tatsächlich noch: die menschenleeren Strände mit uneinsehbaren Sanddünen. Wenn man sucht, hier und dort etwas klettert und kraxelt, findet man ihn ganz bestimmt – den perfekten Schlafplatz mit Meerblick und pinkfarbenem Sonnenuntergang.

Zufällig ist das Zelt dann in den ersten Tagen auch noch in einem riesigen Beet von wildem Rucola gelandet. Zufällig passt der dann auch noch perfekt zu selbst gesammelten Miesmuscheln. Noch vor dem Frühstück habe ich beim Strandspaziergang die angeschwemmten, noch geschlossenen Schalentiere aufgelesen. Meine Oma hatte mir schon als Kind beigebracht, den Dreck und angewachsene Seepocken mit einer Austernschale abzuschaben. Dann muss man die Muscheln nur noch gut waschen – erst im Meer und dann unter frischem Wasser.

Miesmuscheln

Miesmuscheln waschen

Zubereitet habe ich sie dann auf dem Gaskocher. Der darf schließlich überall mit hin. Auch mit nach Belgien. Etwas Olivenöl, Knoblauch, Kirschtomaten und eben wilden Rucola, der so schön scharf und würzig ist. Mehr braucht es nicht für ein strandiges Muschelgericht. In den Lokalen an der Promenade kostet eine Portion übrigens zwischen 19 und 25 Euro… Zum Abendbrot bin ich dann lieber gleich noch einmal auf die Suche gegangen.

Miesmuscheln mit Tomaten

An den anderen Tagen gab es in meiner Strandküche Dorade oder Seezunge, viel gebratenes Gemüse, mal ein Rührei und tagsüber frische Kirschen. Essen in einem Restaurant war ich nicht, dafür bin ich stundenlang barfuß im Sonnenuntergang gewandert, habe Schlafplätze gesucht und das Zelt von Tag zu Tag routinierter aufgebaut.

Nach diesen Tagen bin ich mir sicher: Zum glücklich sein braucht man nicht viel. Vor allem keine sauberen Füße.

Kochen am Strand

Rührei mit wilden Rucola

Dinner am Strand

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Olivenöl, Sterneköche und andere Freuden – Rezept für Parikasuppe mit grüner Mojo

Olivenöl mit Stefan Hartmann

Hinter mir liegt ein schönes und aufregendes Wochenende bei der Good Life Embassy in Berlin.

Dafür gibt es gleich mehrere Gründe: Ich habe einen spanischen Zwei-Sterne-Koch kennen gelernt, mit Enie van de Maiklokjes auf der Bühne gestanden, mit Patrice Beeren-Törtchen gegessen und mit dem Berliner Spitzenkoch Stefan Hartmann zusammen in der Showküche gekocht.

Letzteres war mein persönliches Highlight!

The Good Life Embassy

 

Es hat so viel Freude bereitet, den Zuschauern als Botschafterin für spanisches Olivenöl meine Rezepte zu erklären. Und wann hat man schon mal das Glück, von einem Sternekoch die Buletten gerollt zu bekommen? Und dann noch von so einem sympathischen wie Stefan Hartmann…

Das Thema war „Fast Tapas“. Ich habe dabei spanische Klassiker in gewohnter Feli-Manier gepimpt. So gab es bei mir eine Paprika-Gazpacho mit Mojo Verde und Bananenchips, Albondigas mit Röstbrot und gebratene Riesengarnelen mit ’ner Menge Limettensaft und Koriander.

Mein Lieblingsrezept von den dreien habe ich hier für Euch aufgeschrieben. Es ist die Paprika-Gazpacho. Auch wenn es auf den ersten Blick etwas komisch klingt, eine Paprikasuppe kalt zu essen. Probiert es einfach mal aus. Ich habe früher schon gerne kalte Bolognese oder Pizza aus dem Kühlschrank gegessen. Daher weiß ich, wie sich die Aromen von gekochten Speisen auf eine spannende Art intensiveren, wenn sie kalt sind, hihi…

Paprika Gazpacho

Zutaten für 6 bis 8 kleine Portionen

Für die Suppe:

  • 3 große gelbe Paprikaschoten
  • Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1/3 TL Kurkuma
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 gehäufter TL Weizenmehl
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml flüssige Sahne
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Orange
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 50 g Bananenchips

Die Paprikaschoten halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig anschwitzen. Die gelben Paprikastücke dazugeben und kurz mit anschwitzen. Das Currypulver, den Kurkuma, das Mehl und den klein geschnittenen Ingwer hinzufügen und ebenfalls kurz mit anschwitzen, dann mit der Brühe ablöschen. Die Sahne angießen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Zucker, 2 TL Zitronensaft, etwas Zitronenabrieb, den Saft der Orange und Cayennepfeffer abschmecken und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Paprikastücke weich sind.

Dann die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren und durch ein feines Haarsieb passieren. (Dabei kräftig drücken, damit die gesamte Flüssigkeit abtropfen kann.)

Die Suppe abschließend aufkochen und unbedingt nochmals mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Die Bananenchips mit dem Universalzerkleinerer oder mit einem großen Messer in möglichst kleine Stücke schneiden.

Für die grüne Mojo:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 1 Bund frische glatte Petersilie
  • 100 ml Plfanzenöl
  • 50 ml spanisches Olivenöl
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Weißweinessig
  • eventuell eine Scheibe Toastbrot oder 50 g Parmesan, frisch gerieben

Den Knoblauch schälen und grob hacken.

Die Koriander- und Petersilienblätter vom Stiel zupfen und in ein hohes Gefäß geben. Den Knoblauch, den Koriander, die Petersilie, Salz, Pfeffer und das Pflanzenöl dazugeben und pürieren. Das Olivenöl langsam einfließen lassen, bis eine sämige Soße entstanden ist. Die Mojo mit Essig und Zitronensaft abschmecken. Falls die Soße zu dünn ist, kann noch ein Toastbrot entrindet, fein geschnitten und mit püriert werden. Oder man püriert noch etwas Parmesan mit in die Mojo. Auch wenn es dann nicht mehr original spanisch ist…

Zum Servieren die  gekühlte Suppe in kleine Gläser füllen und anschließend etwas grüne Mojo und einige Bananenbrösel darauf verteilen.

Mit Patrice bei #TGLE

The Good Life Embassy

Burger für den Bürgermeister

Wowereit probiert den Pink Burger
Wie ist es eigentlich 300 Burger für einen Bürgermeister zu machen?
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Kurz gesagt: Anstrengend, aufregend und stolz.
Lang gesagt: Oh man, hatte ich unterschätzt, wie viel Arbeit es macht, 300 Brötchen selbst zu backen.
Der Koch aus der Kochschule Berlin, wo wir netterweise alles vorbereiten durften, sagte beim Ankommen: „Du willst aber nicht alle Brötchen selbst backen, oder? Du bist ja verrückt!“. Was er damit meinte, habe ich gemerkt, nachdem ich nachts um halb eins die letzten Brötchen aus dem Ofen genommen hatte und der Wecker dann doch schon wieder um 6.30 Uhr klingelte… Schließlich mussten alle Lebensmittel um 12 Uhr auf dem Hoffest-Gelände sein – wegen der Sicherheitsvorkehrungen.
Die Wartezeit von 12 bis 17 Uhr wusste ich aber gut zu überbrücken. Schließlich mussten noch 300 Käsecracker gebacken und Kiloweise Guacamole angerührt werden.  Ach ja, und dann musste ich nebenbei noch eine Folge „Berlin kocht“ und eine Reportage-Folge „Dossier24“ drehen, aber das im wahrsten Sinne nur ganz nebenbei…
Um 17.25 sollte ich dann tatsächlich einen Burger für den Bürgermeister fertig machen. Es hieß, er würde nach seiner Begrüßungsrede als aller Erstes zu mir kommen. Was für eine Ehre!!!
Burger für den Bürgermeister
Ich suchte das allerschönste Brötchen mit dem allerschönsten Käsecracker raus und legte die Zutaten mit zittrigen Händen aufeinander. Mit war es wirklich wichtig, dass es ihm schmeckt. Beim Probieren waren dann Kameras und Fotografen dabei und ich tierisch aufgeregt. Der Bürgermeister war ganz locker. Vollprofi eben. Wowereit: „Ja, das kann man essen“,  sagte er und grinste. Ok…
Nachdem die Kameras weg waren, ist er sogar noch geblieben und frage: „Woher kommt das Wort Umami?“
„Umami ist der 5. Geschmackssinn, neben süß, sauer, bitter und salzig, der vor etwa 100 Jahren entdeckt wurde. Er steht für fleischig, herzhaft“, erklärte ich streberhaft. Gedacht habe ich: ‚Juchuu, er interessiert sich wirklich.‘
gespraech
Dann musste Wowereit dann doch weiter und ich an meinen Pass. Um 18 Uhr ging dann das große Servieren los. 300 Stück in einer Stunde sollten es werden.
Burger für Burger habe ich mit meinem Team rausgegeben. Nach 60 Minuten war alles vorbei. Es war superschön und superanstregend. Aber er hat sich gelohnt. Wann probiert schon mal ein Bürgermeister meinen Burger?
Am Montag um 17.45 uhr kommt übrigens die Hoffest-Spezial-Sendung von“ Berlin kocht“ bei TVB. Da kann man dann nochmals sehen, wie der Burger dem Herrn Wowereit geschmeckt hat. Ach ja, und das „Dossier24“ kommt am Dienstag um 19.15 Uhr. Dann wart ihr wirklich fast dabei. 🙂
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PS: Vielen, vielen Dank an meine grandiosen Helfer. Tine, Tammo, Sören: Ohne Euch hätte ich das ganze Fest niemals gewuppt! Und äh, hat jemand ein Team-Foto gemacht?
 
Gruppenbild

Guckt mal, ich neben all den Profis 🙂

rote-beete-burger
Plakat
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Meine erste eigene Kochshow – Berlin kocht!

Berlin kocht mit Felicitas Then

Jetzt ist es offiziell. Ich habe meine erste kleine Koch-Show. Und zwar „Berlin kocht“ auf dem Regionalsender TV Berlin. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass ich davon schon träume, seit dem ich 14 bin?! Zugegeben, am Anfang war ich ziemlich aufgeregt. Ich weiß nicht, was mehr gezittert hat – meine Hände oder meine Stimme…

Aber inzwischen bin ich ganz zufrieden und es gibt jeden Montag um 20.45 Uhr eine neue Sendung mit mir. In der aktuellen Show zum Beispiel koche ich den ersten Spargel. Den, der immer am leckersten schmeckt – eben weil es er der erste ist. Ich zeige, dass man Spargel nicht nur im Topf, sondern auch supereasy im Backofen in Alufolie garen kann. Außerdem mache ich eine Hollandaise selbst. Und damit sie aufregender schmeckt als sonst, aromatisiere ich sie mit Limette und Chili…

Aber was schreibe ich hier… Seht doch einfach selbst!

Berlin kocht

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