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Himbeer-Käsekuchen für Eis-Flatrate

kuchen für Massimo

Mein süßester Deal!

Ab heute backe ich für meinen Lieblings-„Eisdieler“ in Hannover regelmäßig Kuchen und bekomme dafür so viel Eiscreme wie ich will! Wer jetzt denkt, dies sei ein schlechter Deal für mich, der irrt.

Immerhin esse ich fast täglich Eis. Egal bei welchem Wetter. Und dann dürfen es auch gerne mal zwei oder drei Kugeln sein. Haselnuss ist in jedem Fall dabei. Dazu kommen oft noch Sesam-Schoko, Cookies oder Mozart. Fruchteis mag ich übrigens nicht. Spaghetti-Eis noch viel weniger und mit Männern, die selbiges bestellen kann ich wenig anfangen. Aber das ist eine andere Geschichte…

Diese Geschichte jedenfalls beginnt mit einem Himbeer-Käsekuchen mit Schoko-Boden. Die ersten Stücke wurden sofort verkauft und für sehr lecker befunden.

Ihr könnt ab jetzt auch zu Massimo’s am Aegi kommen und meine Kuchen-Kreationen kosten. Besitzer Guiseppe macht nämlich nicht nur Spitzen-Eis und freche Sprüche sondern auch fantastischen Cappuccino.

capuccino

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Falls Hannover zu weit weg ist, könnt Ihr den Kuchen natürlich auch einfach zu Hause nachbacken. Hier kommt das Rezept dazu:

Himbeer-Käsekuchen mit Schoko-Boden

Boden:

  • 50 Gramm Zartbitter-Schokolade
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 170 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 1 EL Kakaopulver
  • Prise Salz
  • 1 Ei

Füllung:

  • 500 g Creme Fraiche
  • 250 g Quark (40 % Fett i. Tr.)
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 EL frischer Zitronensaft
  • 3oo g gefrorene Himbeeren
  • 1 TL Mehl
  • Puderzucker

Für den Boden die Schokolade mit einer feinen Reibe zerkleinern.

Die kalte (!) Butter in Würfel schneiden. Das Mehl auf der Arbeitsfläche anhäufen, die Butter darauf verteilen und nun zusammen mit dem Zucker, dem Kakaopulver, der Schokolade, dem Salz und dem Ei mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verarbeiten.  Dann den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 30 Minuten lang kaltstellen.

Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Nach der Kühlzeit den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine mit Backpapier ausgelegte Form drücken, dabei einen 7 Zentimeter hohen Rand hochziehen. Wieder kaltstellen.

Für die Füllung die Creme Fraiche mit dem Quark, den Eiern, dem Zucker, dem Vanillezucker, einem großzügigen Spritzer Zitronensaft und dem Vanillepuddingpulver mit einem Schneebesen ordentlich verrühren. Die Masse vorsichtig auf den Schokoladen-Boden schütten. Die Himbeeren aus dem Eisfach holen und mit einem Teelöffel Mehl und einemzwei Teelöffeln Puderzucker vermischen und sofort vorsichtig auf der Quarkmasse verteilen.

Den Kuchen behutsam in den Ofen schieben und auf der unteren Schiene 50 bis 60 Minuten lang backen. Er darf in der Mitte nicht mehr Flüssig sein.

Ich mag es, wenn man ihn vor dem Servieren mindesten vier Stunden kalt stellt und ihn anschließend noch mit Puderzucker bestreut.

kuchen

kuchenglocke

vormladen

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The Taste – Endlich geht es los!

Felicitas und Tim Mälzer

Endlich startet The Taste im Fernsehen auf Sat1 und ich stehe zum ersten Mal am Herd zusammen mit Tim Mälzer!

Gemeinsam mit mir kochen Graciela, Sabrina und Dennis im Team Tim!

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Ich kann es schon gar nicht mehr erwarten und freue mich, wenn Ihr um 20.15 Uhr einschaltet und meinem Team die Daumen drückt! Einen Ausschnitt auf meinem Casting und alle Rezepte aus der Sendung findet ihr hier.

 

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UUiih. Mein erstes richtiges Interview!

Felicitas Then Interview

“The Taste”: Neue Casting-Kochshow startet heute Abend

Heute Abend startet die neue Koch-Castingshow ‘The Taste’ (um 20.15 Uhr bei SAT.1). Vier hochkarätige Spitzenköche testen die Gerichte “blind”: Tim Mälzer, Lea Linster, Frank Rosin und Alexander Herrmann bewerteten die Gerichte kulinarisch begabter Kandidaten – jedoch ohne den Menschen hinter der Koch-Kreation gesehen zu haben.

Das Besondere: Jedes Gericht muss auf einem einzigen Löffel angerichtet werden. Und dieser muss es wirklich in sich haben und den gesamten Geschmacksumfang vermitteln. Jeweils drei Kandidaten pro Folge müssen die Show verlassen, im Finale gewinnt das beste Koch-Genie die 100.000 Euro.

Eine der Kandidatinnen ist die Wahl-Berlinerin Felicitas Then (26)…

Warum hast Du Dich bei der Show beworben?
Ich habe mich nicht beworben, sondern die Macher von “The Taste” haben Videos von mir auf Youtube gesehen und daraufhin haben sie mich angesprochen, ob ich nicht mitmachen möchte. Dann musste ich zu einem Casting in der Volkshochschule in Hamburg fahren und dort habe ich vorgekocht.

Worin besteht denn die Schwierigkeit bei “The Taste”?
Da die vier Spitzenköche, die uns coachen, beim Probieren nichts sehen, muss man jede Komponente des Gerichts auf einen kleinen Löffel packen. Ich habe vorher zu Hause probegekocht und ausprobiert, wie sich die Aromen am besten entfalten und ob das Gericht besser mit Minze oder Zitrone schmeckt.

Hast Du eine typische Angewohnheit beim Kochen?
Meine Freundinnen machen sich immer lustig über mich, weil ich in jedes Gericht immer meinen kleinen Löffel stecke und ihn ablecke. Ich probiere einfach 1.000 Mal, ob der Geschmack richtig ist… (grinst)

Was würdest Du mit den 100.000 Euro machen, wenn Du bei “The Taste” gewinnen würdest?
Ich würde eine Asien-Rundreise machen und meinen kulinarischen Horizont erweitern. Alles, was ich bisher an asiatischen Gerichten gegessen habe, war in Berlin-Kreuzberg. (lacht) Danach würde ich vielleicht ein Restaurant eröffnen.

Du arbeitest als Redakteurin bei der Bild-Zeitung. Warum hast Du keine Ausbildung zur Köchin gemacht?
Weil ich dachte, dass man als Frau in der Küche immer nur beschimpft und fertiggemacht wird. Da habe ich schon so viele heftige Geschichten gehört. Das wollte ich nicht.

Wo siehst Du Dich in drei Jahren?
Wenn es gut läuft, habe ich meine eigene Koch-Show im Fernsehen… (lacht)

Interview: Thomas Kielhorn. Fotos: SAT.1/Oliver S.

 

Rezepte, Videos und alles weitere zu „The Taste“ findet ihr hier.