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Top 5 – die besten Gerichte in Vietnam! Gerollt, gewickelt, gedippt..

Ich habe mich verliebt.

Verliebt in ein Land, das so freundlich, warm, warmherzig, modern, chaotisch, traditionell und vor allem lecker ist, dass ich jetzt schon meinen nächsten Trip dort hin plane.

Gerollt, gewickelt, gedippt. So isst man in Vietnam!

Am meisten beeindruckt hat mich natürlich das Essen. Ich wohne in Berlin. Dort kennt man vietnamesische Imbisse, ich weiß, was Bun Bo Nam Bo und Pho ist, ich kenne Sommerrollen.

Was ich nicht wusste, wie vielfältig, frisch und gesund das Essen in Vietnam wirklich ist. Und wie viel gewickelt wird!

 

Das schönste am Essen dort: Man teilt! Immer werden alle Gerichte und Zutaten in die Tischmitte gestellt und gemeinsam gegessen bzw. genascht. Es geht in Vietnam nämlich augenscheinlich nicht darum, zu schlingen und schnell satt zu werden, es geht um den Genuss!

Vietnamesen essen oft, gar ständig, aber nie so richtig viel. Und sie rollen. Alles und jede Zutat ein. In Reisblätter, Salat oder beides.

Ich bin vernarrt in diese Art zu Essen. Ich mag es zu teilen, gemeinsam aus großen Schüsseln zu nehmen und das Gericht am Tisch fertig zu stellen. (Dann hab ich immer das Gefühl, noch ein bisschen selbst zu kochen, hihi)

Doch was schmeckt am besten? Ich habe für Euch eine Liste meiner 5 gewickelten Favoriten zusammen gestellt!

Top 5 – die besten Gerichte in Vietnam!

5. Pork and Shrimp Muffins

Fisch Cake

Dieses salzige, frittierte Gebäck durfte ich auf der Food Tour in Can Tho im Mekong Delta probieren. Und ganz ehrlich, ohne den Guide wäre ich nie auf die Idee gekommen, in diesem Laden zu essen: Eine riesige Frittiertstation, in der undefinierbare Teiglinge doppelt gebacken werden, umgeben von Neonlicht hätten mich nicht zum Reingehen überzeugt. Aber…

Die Tatsache, dass die knusprigen Umami-Muffins aber mit unzähligen Blättern und einem frischen Fishsaucen-Dip serviert werden, hat das ganze zu einem besonderen Geschmackerlebnis gemacht. Und ganz ehrlich: Ich habe noch NIE etwas so knuspriges gegessen. Der doppelten Stärkeschicht sei Dank!

Fisch Cake

4. Schweineohr-Rollen

Oh, ich gebe zu: Dieses Gericht war zu erst mehr ein Versehen…

Nach zwei Wochen wussten wir zumindest, was Schweinefleisch auf Vietnamesisch heißt. Also bestellten wir ein Roll-Gericht mit Schwein. Kleiner Haken: Das Wort für Ohrkannten wir nicht. Naja, das passiert eben, wenn man da Essen will, wo nur die Einheimischen Essen, die kein Wort Englisch sprechen…. 😉 Die Ohren waren gekocht und dann in frittierten, gemahlenen Schweineschwarten gewendet. Es war tatsächlich überraschend lecker und wir fühlten uns sehr stolz und mutig, den ganzen Teller aufgegessen zu haben! Allein deswegen ist mir das Gericht sehr positiv in Erinnerung geblieben.

3. Heringssalat mit Erdnüssen und Chili – Gỏi cá mai

Heringssalat kannte ich. Mit extra viel Mayo, Kartoffeln und sauren Gurken. Nicht gerade ein Gericht, dass ich mir bei 30 Grad im Schatten bestellen würde. Diesen Heringssalat hingegen schon!

Kennen lernen durfte ich ihn auf der Insel Phu Quoc. Und er schmeckt so unfassbar köstlich und frisch. Bestellt hätte ich mir dieses Gericht von allein nie. Zu präsent ist war die Vorstellung von supersaurem Hering mit extra viel Zwiebeln aus Deutschland. Aber da mich grundsätzlich nicht nur meine Bestellung sondern auch von alle anderen Gästen im Lokal brennend interessiert, konnte ich mir abgucken, was offensichtlich alle anderen hier ordern.

An den Tisch gekommen sind roh marnierte Heringe mit Limette und Fischsauce, bestreut mit extra, extra viel Erdnüssen, Kokosraspeln und selbst gemachten Röst-Schalotten. Dazu gab es wieder jede Menge knusprige Reisblätter, Salat und eine Orangen-Ernuss-Dippingsauce. Oh man, war das gut. So gut, dass wir am letzten Tag auf Phu Quoc nochmals in den gleichen Laden gegangen sind und vor lauter Esserei fast unseren Flieger verpasst hätten…

Das Reispapier in Vietnam war in den meisten Fällen viel dünner als das, das man hier kaufen kann. Man kann es ohne einweichen benutzen und es ist ein wenig knusprig im Gegensatz zur Latex ähnlichen Konsistenz von dem Papier das ich bislang kannte.

 2. Elefantenohr-Fisch

Auf unserer Mekong-Tour in Ben Tre, die wir über das liebevoll familiäre Hotel Oasis gebucht hatten, wurden wir mittags mit diesem unglaublich aussehenden Essen überrascht:

Boah! Es war ein Elefantenohr-Fisch im ganzen frittiert. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie knusprig und abgefahren das geschmeckt hat? Gewickelt wird das zarte Fleisch in hauchdünnes Reispapier zusammen mit Gurke, Salat und süßer Ananas. Die Kombination aus Fisch und Obst ist eine Verbindung, die man in Vietnam sehr oft serviert bekommt.

 

Selbst komplett kahl gezupft sieht dieser Fisch noch mega spektakulär aus, oder?!

1. Bò Lá Lốt

Mein absoluter Favorit in Vietnam Bò Lá Lốt! Ein Gericht bei dem Rindfleisch – das „Bò“ – in Betelblätter gewickelt und gegrillt wird, um dann wiederum in Reisblätter verpackt zu werden.

 

s eine Gericht. Zu den Röllchen werden stets scharfe Fischsauce, Sternfrucht, Salat, hauchfeine Reisnudeln und Reisblätter serviert. Die Rindfleisch-Röllchen werden nach dem BBQ mit einer Art von Mayonnaise und Erdnüssen bestreut. Alles zusammen eingerollt schmeckt so herzhaft, rauchig, frisch und würzig, dass es sich schon für dieses Gericht lohnen würde, wieder nach HO Chi Minh zu fliegen! Ehrlich!

 

Der Familienpapa grillt die Rindfleisch-Röllchen übrigens direkt auf der Straße. Zu- und Abluft geschieht mit Hilfe von alten PC-Lüftern. Kreativ muss man eben sein!

Außer Konkurrenz…

 Sommerrollen (Fresh Spring Rolls) und Frühlingsrollen

In Vietnam gibt es neben lauter verrückten Rollen auch zwei Sorten, die es bei uns auch gibt. Zum einen die frischen Sommerrollen und verrückter Weise schmecken sie in Vietnam ähnlich fad wie bei uns… Egal, in die richtige Fischsaucen Mixtur getunkt, finde ich sie natürlich trotzdem spitze. Bei dem Ausblick ohnehin…

Würziger sind die frittierten Frühlingsrollen, deren Teig viel dünner ist als bei uns. Gefüllt sind sie meist mit Schweinehack und Garnelen, was das ganze besonders spannend macht.


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Low Carb Fritten mit Hummus. Weil der Sommer kommt…

Ich werde oft gefragt, wie ich es trotz der ständigen Kocherei schaffe, mein Gewicht zu halten. Zumindest einigermaßen…

Ich sage Euch: Es ist ein andauernder Kampf. Denn natürlich schmeckt mir Pizza besser als Salat, Schokolade köstlicher als Äpfel und Haselnusseis leckerer als fettarmer Joghurt.

Die einzige Möglichkeit den Schweinehund zu überlisten, ohne dabei zu hungern, ist für mich die Low-Carb-Ernährung. Abends gibt es statt Weizenpasta Gemüsespaghetti, gebratenen Blumenkohl mit Sesam oder eine gefühlte Tonne Salat, natürlich ohne Beilagen-Baguette.

Und manchmal, da mache ich mir Gemüse-Fritten mit Hummus oder Joghurt-Dip. Die sind zwar nicht ganz so knusprig wie normale Pommes, dafür aber supergesund und durch die vielen  Gewürze, die ich verwende, auch noch sehr aromatisch. Wenn ihr auch Lust auf etwas gesundes habt, dann versucht es doch einfach mal!

Falls Ihr noch einen guten Tipp habt, wie man mit Genuss sein Gewicht halten oder sogar verlieren kann, schreibt mir doch gerne in die Kommentare, was Euer Ernährungs-Geheimnis ist.

Low Carb Fritten mit Hummus

Für 2 Personen zum Sattwerden (4 Personen als Beilage)

Low Carb Fritten

  • 500 g Karotten
  • 500 g Pastinaken
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Zweige Rosmarin
  • 2-3 EL Pflanzen- oder mildes Olivenöl
  • 1 TL geröstetes Sesamöl
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 EL geröstete weiße Sesamsaat
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 4 EL Joghurt

Den Backofen auf 230° Umluft vorheizen. Die Karotten und Pastinaken schälen und Stäbe in der Größe von dicken Pommes frites schneiden. Den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Nadeln vom Rosmarin zupfen. Die Gemüsestäbe mit dem Knoblauch, den Rosmarinnadeln, dem Öl, dem Sesamöl, reichlich Salz und Pfeffer sowie dem Sesam und dem Kreuzkümmel in einer Schüssel vermischen. Die Mischung auf ein Backblech geben und im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten garen.

Hummus

  • 1 Dose Kichererbsen (400 g)
  • 2 EL Sesampaste (Tahina)
  • 3 EL mildes Olivenöl oder neutrales Öl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer halben Zitrone
  • Kreuzkümmel
  • Chilipulver
  • Salz, Pfeffer
  • 1 große Prise Zimt
  • Wasser aus dem Kichererbsen-Glas
  • 3 EL fettwarmer Joghurt

Die Kichererbsen absieben und das Wasser auffangen. Die Erbsen mit der Sesampaste, dem Knoblauch, dem Öl und dem Zitronensaft pürieren. Anschließend kräftig mit Kreuzkümmel, Chili, Salz und Pfeffer würzen. Anschließend eine Prise Zimt dazugeben. Zum Schluss so viel aufgefangenes Wasser dazu geben, bis eine cremige Paste entstanden ist.

Anrichten:

Die fertigen Fritten zusammen mit dem Hummus und einem Klecks Joghurt servieren.

 

 

Vielen Dank an Julian Steckel für die Fotos von mir.

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Frühstückstrend: Eggs Benedict

Eggs Benedict

In den 70ern schickte es sich, einen Krabben-Cocktail zu bestellen, in den 80gern war man mit einem Mettigel ganz weit vorne, einige Jahre später zog dann Tomate-Mozarella in die deutsche Buffet-Küche ein.

Heute findet man in Sternelokalen essbare Blüten und verrückte Kressesorten, an Imbissbuden gibt es famose Burger und in Frühstückstcafés werden Eggs Benedict serviert. Zumindest hier in Berlin, wo sich sich das einst traditionelle Hotelgericht rasant verbreitet. (Auch bei meinem letzten Leipzig-Besuch habe ich es im hippen Café Cantona auf der Karte entdeckt.)

1894 waren Eggs Benedict schon einmal ein großer Trend, nachdem sie im New Yorker Waldorf-Astoria zur Bekämpfung des Katers eines Herrn Benedict kreiert wurden. Was ich mir gut vorstellen kann, denn die Kombination aus pochiertem Ei, Sauce Hollandaise und knusprigen Brot dürfte bei so ziemlich jedem die Lebensgeister wieder erwecken. Traditionell werden die im Wasserbad gegarten Eier auf einen English Muffin gelegt (bei uns als Toasties bekannt und in jedem Supermarkt erhältlich) und dann unter Löffelweise Sauce versteckt. Beim Anschneiden vermischt sich das flüssige Eigelb dann mit der Hollandaise… Muss ich mehr sagen?!

Eggs Benedict

Wie bei Food-Trends so üblich, sind Instagram und Blogs voll mit Benedict-Eiern. Und nachdem ich neulich bei meiner Freundin und Bloggerin Cathrin Brandes dann auch einen Artikel mit dem Titel schöne männliche Eier über eben dieses Eigericht las, war mir klar: Mein nächstes Frühstück findet nicht ohne Eggs Benedict satt.

Ich habe meine Eggs-Benedict natürlich in gewohnter Feli-Manier ein wenig gepimpt. Und zwar mit Avocadocreme, Limette und Jalapenos. Das war schön scharf, frisch, würzig, knusprig und cremig. Das nächste Mal werde ich unter das Ei noch eine Scheibe knusprigen Speck legen….

Eggs Benedict

Zutaten für 4 Stück, Zubereitungszeit ca. 30 min.

Eggs Benedict mit Avocadocreme und Jalapenos

Für die Hollandaise:

  • 170 g Butter
  • 1/2 Limette
  • 1 rote Chili-Schote
  • 4 frische Bio-Eigelb
  • 1-2 EL heller Essig
  • 1 EL Einlegewasser von Jalapenos, alternativ Leitungswasser
  • Salz
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt (optional)
  • 1 Prise Zucker
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Butter auf dem Herd in einem kleinen Topf langsam schmelzen lassen, allerdings ohne dass sie braun wird. Für die Sauce das Eigelb, den Essig, und einen Esslöffel Jalapeno-Wasser, Salz und eine Prise Zucker in einer Metallschüssel mit einem Schneebesen verrühren. Die Schüssel auf den Herd in ein heißes Wasserbad stellen.

Die Eigelbmischung mit dem Schneebesen auf dem Wasserbad so lange schlagen, bis die Soße dicklich und schön cremig wird. Dabei ständig aufpassen, dass die Creme nicht zu heiß wird, da sie sonst gerinnt. Dann die flüssige (aber nicht mehr heiße) Butter im dünnem Strahl mit dem Schneebesen langsam unter die Eigelbmischung rühren, bis eine cremige Sauce entstanden ist.

Die Hollandaise mit Salz, dem Knoblauch, dem Abrieb der halben Limette, Zucker und Pfeffer abschmecken und bis zum Servieren warm halten.

Eggs Benedict

Für die Avocadocreme:

  • 1 reife Avocado
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Cayennepfeffer
  • ½ Limette
  • 1 kleine Knoblauchzehe

Für die Guacamole die Avocados halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen. Dieses anschließend mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und dem Saft der Limette würzen und mit einer Gabel zu einem stückigen Brei zerdrücken. Die Knoblauchzehe schälen, fein hacken und unter die Avocadocreme mischen.

Eggs Benedict

Ansonsten:

  • 4 frische Bio-Eier
  • 3 EL Essig
  • Salz
  • 2 Vollkorn-Toasties (English Muffins)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Jalapenos

Für die pochierten Eier einen großen Topf mit Wasser füllen und zum köcheln bringen. Essig zugeben. Eier vorsichtig in kleine Gläser aufschlagen. Das Wasser im Topf mit einem Löffel zum Strudel rühren und dann die Eier nacheinander vorsichtig in das köchelnde Wasser gleiten lassen und ca. 3 Minuten köcheln lassen. Der Dotter sollte in der Mitte noch weich sein. Eier mit einem Schöpflöffel herausheben und auf einen warmen Teller legen. Leicht salzen.

In der Zwischenzeit die Toasties halbieren mit etwas Butter bestreichen und am besten in einer Pfanne mit der Schnittflache nach unten anrösten. So bleiben sie außen weich und werden innen knusprig.

Fertige Toasties mit Avocadocreme bestreichen und jeweils ein pochiertes Ei aufsetzen. Die Hollandaise über die Eier geben und alles mit Jalapenos dekoriert sofort servieren.

 

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Meine Möhrensuppe im Quando-Heft.

Möhrensuppe mit Hackbällchen

Oh man, ist das schön!

Das Hannoveraner Stadtmagazin QUANDO hat mir in seiner aktuellen Ausgabe gleich eine ganze Doppelseite gewidmet. „Kochen aus Leidenschaft“ lautet die Überschrift. Und ich finde, sie ist verdammt passend. In dem Text geht es dann um meinen Werdegang, mein Buch und natürlich ist auch ein Rezept dabei.

Da ja aber nicht alle von Euch in Hannover wohnen, möchte ich den anderen das abgedruckte Rezept für aufregende Möhrensuppe natürlich auch gerne zeigen.

Warum ich sie aufregend finde? Weil diese Suppe alles beinhaltet, was mir bei einem guten Gericht wichtig ist.

Neben Karotten spielen Aromen eine wichtige Rolle. Dazu kommt die Fruchtigkeit einer reifen Mango, das Herzhafte von glasierten Hackbällchen, die Frische von Koriander und Limette sowie die Knusprigkeit von Erdnüssen. Das klingt kompliziert, ist es aber natürlich nicht. Im Gegenteil: Die Suppe ist in 30 Minuten fix und fertig zubereitet. Nur Einkaufen gehen müsst ihr natürlich noch. 🙂

Für alle die Lust haben, sie nach zu kochen: Hier das Rezept:

Möhrensuppe-mit-Hackbällchen-Quando

Thai-Möhrensuppe mit Mango und glasierten Hackbällchen

Suppe:

  • 800 g Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Daumen großes Stück Ingwer
  • 1 Mango
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 2 EL Erdnuss- oder Sesamöl
  • 500 bis 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 bis 2 TL grüne Thaicurry-Paste
  • 1/2 Limette
  • 1 Prise Zucker
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Möhrensuppe-mit-Hackbällchen-Quando

Topping:

  • 4 grobe frische Bratwürste
  • 1 EL Erdnussöl
  • 1 TL Honig
  • Sojasauce
  • 1 kleiner Bund frischer Koriander
  • 100 g geröstete, gesalzene Erdnüsse

Zubereitung:

Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel, den Knoblauch sowie den Ingwer schälen und fein würfeln. Die Hälfte der Mango ebenfalls schälen und würfeln. Nun 2 EL Erdnussöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel sowie den Ingwer darin glasig andünsten. Die Möhren und die Mango dazugeben und mit Kokosmilch sowie 500 ml der Brühe ablöschen.

1 bis 2 TL Currypaste dazu geben, je nachdem wie scharf man es mag. Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 25 min. köcheln, bis die Möhren weich sind. Anschließend mit einem Schneidstab fein pürieren, bis die Suppe eine sämige Konsistenz hat. Eventuell nochmals Brühe hinzufügen. Zum Schluss mit dem Saft sowie dem Abrieb der halben Limette, einer Prise Zucker sowie Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Während die Suppe kocht, die Hackmasse in Portionen aus der Wurstpelle drücken und kleine Bällchen daraus formen. Diese in einer Pfanne in 1 EL Erdnussöl rundherum knusprig anbraten. Anschließend noch den Honig und einen Schuss Sojasauce dazugeben und die Bällchen darin glasieren, dann die Hitze abstellen. Den Koriander hacken, die restliche Mango schälen und würfeln. Die Erdnüsse grob hacken.

Zum Anrichten die Suppe in einen tiefen Teller geben und einige Hackbällchen in die Mitte geben. Mangowürfel, Koriander und Erdnüsse darüber streuen und sofort servieren. Wer mag, kann noch einige Tropfen Sojasauce zur Deko darüber geben.

Quando-Artikel-Kochen-mit-Leidenschaft

 

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Ich halte den Sommer mit Roastbeef und Brotsalat fest.

Tomatenbrotsalat mit Roastbeef

Ich sitze auf dem Balkon, sehe wie die Sonne schon um 19 Uhr beginnt unter zu gehen. Der Baum rechts neben mir hat die ersten orangefarbenen Blätter…

Oh man Feli, jetzt bloß nicht sentimental werden. Der Sommer kommt ja schon nächstes Jahr zurück. Aber ich kann nicht anders. Gerade jetzt, wo es noch einmal so schön sonnig war, soll es gefälligst auch so bleiben. Bitte…

Ich liebe die heißeste Zeit des Jahres. Ich liebe es, stundenlang draußen im Café zu sitzen, in der Sonne zu frühstücken, in der Abendsonne zu picknicken.

Ich mag die leichte, frische Küche des Sommers mit all ihren Aromen, den süßen Beeren und erfrischenden Zitrusfrüchten.

Damit wir uns den Sommer zumindest in der Küche erhalten können, habe ich Euch hier noch einmal eines meiner liebsten Rezepte der letzten Monate aufgeschrieben. Mit diesem rosa gegarten Roastbeef verbinde ich einen wunderbaren Hochzeits-BBQ, tolle Abende auf dem Balkon mit witzigen Gesprächen bis tief in die Nacht und einen Mini-Junggesellinnenabschied.

Vielleicht habt Ihr ja Lust, das Roastbeef oder den Brotsalat nachzumachen. Eventuell veranstaltet Euer Kumpel oder der Nachbar ja noch einmal einen Grillabend. Dann könnt das Essen hervorragend als Geschenk mitbringen. (So mache ich das nämlich auch manchmal…)

Und da gemeinsames Essen ohnehin viel mehr Spaß macht, habe ich Euch das Rezept gleich für 6 bis 8 Personen aufgeschrieben.

Roastbeef mit rustikalem Brotsalat

Tomatenbrotsalat-mit-Roastbeef-2

Für das Roastbeef:

  • 2,5 kg Roastbeef am Stück
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 2 Knoblauchzehen, angedrückt
  • 5 Zweige Rosmarin
  • 50 g Butter
  • Fleur de Sel
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung: Den Backofen auf 80 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen. Das Roastbeef von Sehnen befreien. Dann das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Knoblauchzehen, den Rosmarin und das Roastbeef hineinlegen. Bei starker Hitze rundherum braun anbraten. Anschließend zusammen mit den Aromaten auf ein Backblech geben und ca. 3 Stunden lang im Ofen zartrosa garen. Nach Ende der Garzeit (zur Sicherheit ein Fleischthermometer verwenden) das Fleisch nochmals in einer Pfanne in heißer Butter wenden, heraus nehmen und weitere fünf Minuten ruhen lassen. Zum Servieren in feine Scheiben schneiden und mit Fleur de Sel und Pfeffer bestreuen.

Tomatenbrotsalat

Für den Salat:

  • 1/2 Laib Graubrot
  • 1 kg verschiedene Tomaten (rote, gelbe)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen, Salz
  • 150 g Parmesan am Stück
  • 18 EL Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer
  • frisch gemahlen
  • 5 bis 6 EL dunkler Balsamico
  • 1 TL Zucker
  • 4 EL Kapern
  • 2 Handvoll frische Basilikumblätter

Zubereitung: Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Das Graubrot in Scheiben schneiden und diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen.

2 Knoblauchzehen schälen, hacken und auf den Brotscheiben verteilen. 8 EL Olivenöl über die Brotscheiben träufeln und im vorgeheizten Backofen ca. 15–20 Minuten rösten, bis sie schön kross sind. Dabei die Brotscheiben zwischendurch einmal durchmischen. Das Brot aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Parmesan auf einer großen Reibe grob raspeln.

In einer großen Schüssel den Essig, den Zucker, Salz, frischen Pfeffer und 10 Esslöffel Olivenöl verrühren. Die roten Zwiebeln und die restliche Knoblauchzehe schälen, beides fein würfeln und mit in die Schüssel geben. Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls dazu geben.

Dann das geröstete Brot unter die Tomaten heben. Die Kapern leicht andrücken und das Basilikum grob hacken, beides darunter mischen. Alles durchmengen und den Parmesan dazugeben. Den Salat kräftig mit Salz, Pfeffer und eventuell noch etwas mehr Essig abschmecken.

Tomatenbrotsalat close

Ich finde, der Brotsalat schmeckt am besten, wenn er etwa 15 Minuten durchgezogen ist.

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Meine Liebe zu Ceviche.

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Meine Liebe zur Ceviche begann im letzten Spätsommer. Auf Mallorca.

An einem bedeckten Tag, an dem die Temperatur zu kalt war, um zu Baden, aber perfekt, um die Insel zu erkunden. (Um ehrlich zu sein, bin ich ohnehin nicht gerne den ganzen Tag nur am Strand…).

In Port de Soller landete ich auf meiner Tour nachmittags in einer kleinen Hafenbar. So einer ohne laminierte Sandwichfotos vor der Tür. Dafür aber mit guter Musik, geschmackvollen Holzstühlen und Ceviche auf der Karte. Das Fischgericht dort war frisch, leicht und der perfekte Snack für diesen Moment.

Für alle, die gar nicht so richtig wissen, wovon ich eigentlich rede:

Ceviche ist ein Gericht aus Südamerika. Bei der Zubereitung wird roher Fisch mit Limettensaft gemischt. Durch die Säure kommt es zu einer Denaturierung des Eiweißes – etwa wie beim Kochen. Der Fisch wird durch die Zitrusfrucht quasi gegart, ohne erhitzt zu werden. Man muss also keine Scheu haben, vermeintlich rohen Fisch zu essen.

Fast ein Jahr lang hat es dann gedauert, bis ich dann endlich wieder Ceviche gegessen habe. Und zwar auf dem Hoffest von Klaus Wowereit.

Dort hat mir TV-Koch Chakall seine Ceviche mit gerösteten Maiskörnern gereicht.  Sie war säuerlich, fruchtig und durch den Mais aufregend knusprig. Ein kleines Fisch-Feuerwerk im Mund. Ich hatte sofort Lust, es zu Hause auszuprobieren.

Ceviche im Servierring

 

Hier nun meine Interpretation der Ceviche mit Bananenchips und Mango

Zutaten für vier Personen:

  • 400 g sehr frischer weißer Fisch, z.B. Barsch oder Kabeljau
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 rote, nicht so scharfe Chilischote
  • 3 Limetten
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • frisch gemahlen
  • 1/2 reife Mango
  • 1 reife Avocado
  • 1 Handvoll Koriander
  • 80 g Bananenchips
  • 1 Servierring, optional

Zubereitung: Den Fisch in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Nun die Zwiebeln schälen, fein Würfeln und zum Fisch geben. Die Chilischote entkernen, ebenfalls fein würfeln und mit in die Schüssel geben.

Nun den Limettensaft auspressen und zusammen mit Olivenöl, Salz und Pfeffer unter den Fisch mischen, dann für etwa 10 Minuten beiseite stellen. In der Zwischenzeit die Mango und die Avocado würfeln und den Koriander sowie die Bananenchips grob hacken.

Ceviche Zubereitung

Zum Servieren zu erst den Fisch, dann die Avocado und zum Schluss die Mango in einem Ring übereinander schichten. Anschließend noch Koriander und Bananenchips darauf schichten. Wer mag, kann nochmals etwas Olivenöl über die Ceviche träufeln.

Und wer keinen Servierring hat: Durcheinander sieht es auch hübsch aus!

Ceviche

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Koriander-Garnelen am Fluss

Koriander-Garnelen am Fluss

Da bin ich zurück von der See und mag gar nicht mehr drinnen kochen.

Ich habe mich so an die Sonne in meinem Gesicht und den Blick aufs Wasser beim Braten gewöhnt… Also habe ich kurzerhand meinen Gaskocher samt Garnelen eingepackt und bin mit dem Rad an den Fluss gefahren.

Zwar gab es dort keine Seeluft, dafür aber putzige Enten, die mir beim Kochen zugesehen haben.

Enten

Ach so und dank Kühltasche gab es gestern dann auch einen eisgekühlten Wein dazu – eine Scheurebe aus dem Hause Anselmann von 2012. Ich finde, man muss sich nicht schämen, wenn man auch einmal einen lieblichen Wein hernimmt. Die fruchtige Süße  passte jedenfalls wunderbar zu den asiatischen Aromen meines Garnelen-Gerichts.

Auf vielfachen Wunsch gibt es hier das Rezept dazu!

Koriander-Garnelen

Zutaten für vier Personen als Vorspeise oder zwei Hungrige als Hauptgericht…

  • 800 g Riesengarnelen mit Schale ohne Kopf ( Ich mag das Schälen, außerdem gibt die Schale zusätzlich Geschmack ab)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll frischer Koriander
  • 6 bis 8 EL Olivenöl, plus etwas mehr
  • 1 bis 2 TL Sambal Olek
  • 2 bis 3 EL Sojasauce
  • 1/2 Limette
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • frisches Baguette

Die Riesengarnelen wenn nötig entdarmen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Koriander ebenfalls fein hacken. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Riesengarnelen hineingeben. Von einer Seite ca. 2 Minuten lang scharf anbraten, dann schwenken und den Knoblauch dazu geben. Die Garnelen noch zwei bis drei weitere Minuten anbraten, dabei die Hitze nicht reduzieren. Dann mit dem Saft einer halben Limette, Sojasauce und Sambal Olek würzen. Anschließend vom Herd nehmen, nochmals etwas Olivenöl darauf träufeln und mit reichlich Koriander sowie etwas Salz und Pfeffer bestreuen. Am besten sofort mit frischem Brot servieren.

Koriander Garnelen

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Tomatensalat: Abend(b)rot auf dem Balkon.

Tomaten-Salat

Hm, so richtig ist der Sommer ja noch nicht bei uns angekommen. Zumindest nicht in Hannover. Aber ich habe ihn kulinarisch nun schon einmal auf meinen Balkon geholt. Dort ist nämlich jeden Tag ab 17 Uhr feinste Sonne. Erst in gelb, dann in orange, dann in rot…

Ha! Und genau diese Farben sind auch in meinem Tomatensalat gleich in mehreren Nuancen vorhanden.

Hier das Rezept für den schnellsten und vielleicht aromatischsten Tomatensalat unter der Niedersächsischen Abendsonne!

Tomaten-Salat

Zutaten für vier Personen

  • 800 g verschiedene Tomaten (Datteltomaten, gelbe Tomaten, orangefarbene Tomaten, Strauchtomaten…)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • 80 g Parmesan am Stück
  • 4 EL Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 bis 3 EL dunkler Balsamico
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 Hand voll frische Basilikumblätter
  • 1 bis 2 EL Schwarzkümmel

Tomaten in Scheiben schneiden. Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch fein hacken und zusammen mit etwas Salz mit dem Messer zerdrücken oder durch eine Knoblauchzehe drücken. Den Parmesan auf einer groben Reibe reiben.

Die Zwiebeln und den Knoblauch in eine große Schüssel geben und mit dem Olivenöl, Salz, Pfeffer, Balsamico und Zucker zu einem Dressing verrühren. Die Tomaten unterheben, die Basilikumbbätter groß zerpflücken und ebenfalls unterheben. Zum Schluss noch den Parmesan und den Schwarzkümmel unter den Salat mischen, nochmals abschmecken und dann in der Abendsonne mit frischem Baguette schnabulieren (mir ist tatsächlich gerade kein besseres Wort eingefallen. Vorschläge nehme ich gerne per Mail entgehen. 🙂 ).

Tomaten-Salat

 

 

 

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Olivenöl, Sterneköche und andere Freuden – Rezept für Parikasuppe mit grüner Mojo

Olivenöl mit Stefan Hartmann

Hinter mir liegt ein schönes und aufregendes Wochenende bei der Good Life Embassy in Berlin.

Dafür gibt es gleich mehrere Gründe: Ich habe einen spanischen Zwei-Sterne-Koch kennen gelernt, mit Enie van de Maiklokjes auf der Bühne gestanden, mit Patrice Beeren-Törtchen gegessen und mit dem Berliner Spitzenkoch Stefan Hartmann zusammen in der Showküche gekocht.

Letzteres war mein persönliches Highlight!

The Good Life Embassy

 

Es hat so viel Freude bereitet, den Zuschauern als Botschafterin für spanisches Olivenöl meine Rezepte zu erklären. Und wann hat man schon mal das Glück, von einem Sternekoch die Buletten gerollt zu bekommen? Und dann noch von so einem sympathischen wie Stefan Hartmann…

Das Thema war „Fast Tapas“. Ich habe dabei spanische Klassiker in gewohnter Feli-Manier gepimpt. So gab es bei mir eine Paprika-Gazpacho mit Mojo Verde und Bananenchips, Albondigas mit Röstbrot und gebratene Riesengarnelen mit ’ner Menge Limettensaft und Koriander.

Mein Lieblingsrezept von den dreien habe ich hier für Euch aufgeschrieben. Es ist die Paprika-Gazpacho. Auch wenn es auf den ersten Blick etwas komisch klingt, eine Paprikasuppe kalt zu essen. Probiert es einfach mal aus. Ich habe früher schon gerne kalte Bolognese oder Pizza aus dem Kühlschrank gegessen. Daher weiß ich, wie sich die Aromen von gekochten Speisen auf eine spannende Art intensiveren, wenn sie kalt sind, hihi…

Paprika Gazpacho

Zutaten für 6 bis 8 kleine Portionen

Für die Suppe:

  • 3 große gelbe Paprikaschoten
  • Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1/3 TL Kurkuma
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 gehäufter TL Weizenmehl
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml flüssige Sahne
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Orange
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 50 g Bananenchips

Die Paprikaschoten halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig anschwitzen. Die gelben Paprikastücke dazugeben und kurz mit anschwitzen. Das Currypulver, den Kurkuma, das Mehl und den klein geschnittenen Ingwer hinzufügen und ebenfalls kurz mit anschwitzen, dann mit der Brühe ablöschen. Die Sahne angießen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Zucker, 2 TL Zitronensaft, etwas Zitronenabrieb, den Saft der Orange und Cayennepfeffer abschmecken und ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Paprikastücke weich sind.

Dann die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren und durch ein feines Haarsieb passieren. (Dabei kräftig drücken, damit die gesamte Flüssigkeit abtropfen kann.)

Die Suppe abschließend aufkochen und unbedingt nochmals mit Salz, Pfeffer und eventuell etwas Zitronensaft abschmecken.

Die Suppe abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Die Bananenchips mit dem Universalzerkleinerer oder mit einem großen Messer in möglichst kleine Stücke schneiden.

Für die grüne Mojo:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 1 Bund frische glatte Petersilie
  • 100 ml Plfanzenöl
  • 50 ml spanisches Olivenöl
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Weißweinessig
  • eventuell eine Scheibe Toastbrot oder 50 g Parmesan, frisch gerieben

Den Knoblauch schälen und grob hacken.

Die Koriander- und Petersilienblätter vom Stiel zupfen und in ein hohes Gefäß geben. Den Knoblauch, den Koriander, die Petersilie, Salz, Pfeffer und das Pflanzenöl dazugeben und pürieren. Das Olivenöl langsam einfließen lassen, bis eine sämige Soße entstanden ist. Die Mojo mit Essig und Zitronensaft abschmecken. Falls die Soße zu dünn ist, kann noch ein Toastbrot entrindet, fein geschnitten und mit püriert werden. Oder man püriert noch etwas Parmesan mit in die Mojo. Auch wenn es dann nicht mehr original spanisch ist…

Zum Servieren die  gekühlte Suppe in kleine Gläser füllen und anschließend etwas grüne Mojo und einige Bananenbrösel darauf verteilen.

Mit Patrice bei #TGLE

The Good Life Embassy

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Hummus: vegetarische Nachweihnachtszeit Teil II

Hummus

 

Hier kommt der zweite Teil meiner vegetarischen Nachweihnachtszeit: Hummus.
Die würzige Creme ist meine neue Leidenschaft. Ich esse sie zum Frühstück, zum Mittag und abends dippe ich mein Brot hinein.
Mein Tipp bei der Zubereitung: leicht überwürzen!

Für vier Portionen

  • 1 Glas/Dose Kichererbsen (400g-500 g)
  • 2 EL Sesampaste (Tahina)
  • 4-5 EL neutrales Olivenöl oder anderes geschmacksneutrales Öl
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Saft einer halben Zitrone
  • Kreuzkümmel
  • Chilipulver
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zimt
  • Wasser aus dem Kichererbsen-Glas

Die Kichererbsen absieben und das Wasser auffangen. Die Erbsen mit der Sesampaste, dem Knoblauch, dem Öl und dem Zitronensaft pürieren.

Anschließend kräftig mit Kreuzkümmel, Chili, Salz und Pfeffer würzen. Anschließend eine Prise Zimt dazugeben. Zum Schluss so viel aufgefangenes Wasser zur Paste geben, bis eine cremige Paste entstanden ist.

Am besten schmeckt mir der Hummus, wenn er etwas durchgezogen ist. Dann muss er eventuell nochmal nachgewürzt werden.