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Spicy Beef Pasta fürs zweite Date

Spicy Beef Pasta

Da fragt mich die Welt, ob ich für sie ein Date-Gericht kochen könnte. Keins fürs erste aber sehr wohl fürs zweite, dritte oder vierte Date. Dann wenn’s ernst werden soll.

Was kocht man also… Pasta ist gut, mag jeder, macht glücklich! Normale Nudeln sind allerdings ein bisschen langweilig. Asiatische gehen. Ein bisschen scharf soll es sein, jedes Kind weiß ja, dass Chili anregend ist. Schnibbelarbeit beim Kochen ist gut. Wenn man sich noch nicht viel zu erzählen hat, kann man mit dem Date über Schneidtechniken philosophieren und dabei schon mal die erste Flasche Wein leeren. Fürs locker werden.

Das Gericht darf keinesfalls zu kompliziert sein, muss aber trotzdem was her machen. Ich empfehle, das Gericht einmal Probe zu kochen. Beim Date darf man dann trotzdem sagen, dass es das erste Mal ist. Ein bisschen Flunkern finde ich hier völlig ok. Wenn das Date kein Vegetarier ist, kann ruhig Fleisch dabei sein. Man soll ja nicht geizig wirken.

Nach all den Überlegungen habe ich mich für ein asiatisches Nudelgericht mit Bio-Rinderhack entschieden. Das Essen ist schnell gemacht und erfüllt alle oben genannten Ansprüche, die ich an so ein Date-Gericht habe. Und wenn das Ei am Ende wachsweich über die Nudeln läuft, habt Ihr Euer Gegenüber längst um den Finder gewickelt. Versprochen!

An alle Männer: Wenn Ihr für ein Mädchen kocht, solltet Ihr unbedingt noch Schokoküchlein mit Karamellsauce und Tonkabohnencreme servieren.

Spicy Beef Pasta

Spoicy Beef Pasta mit wachsweichem Ei

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 kleine rote Zwiebeln oder eine große
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 80 g Erdnüsse, geröstet und gesalzen
  • 1 Salatherz
  • 1 kleines Bund Minze
  • 1 kleines Bund Koriandergrün
  • 1 EL Öl, z.B. Sesamöl
  • 300 g Rinderhack (z. B. bio)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 gehäufter TL Zucker
  • 200 ml Rinderfond
  • 1 bis 2 TL Sambal Olek
  • 2 Bio-Eier
  • 200 g Asiatische Eiernudeln
  • 1/2 Limette

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Knoblauch und Ingwer ebenfalls schälen und fein würfeln. Die Erdnüsse grob hacken. Den harten Strunk des Salats heraus schneiden, die Blätter dann in feine Streifen schneiden. Minze und Koriander hacken und vermischen.

Eine große Pfanne aufstellen und auf höchste Stufe erhitzen. 1 EL Öl in die Pfanne geben und das Hackfleisch darin 4 Minuten lang krümelig braten. Anschließend Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer dazu geben und 2 Minuten lang weiter braten. Nun das Hack mit Sojasauce, Zucker und Sambal Olek würzen, mit Rinderfond aufgießen, aufkochen und warm stellen.

Nun die Eier je nach Größe 5 bis 6 Minuten lang wachsweich kochen, danach abschrecken und vorsichtig pellen.

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung „al dente“ kochen.

Kurz vor dem Servieren den Saft einer halben Limette sowie die Hälfte der Kräuter unter die Hacksauce mischen.

Je eine Handvoll Salat sowie eine Portion der abgetropften Nudeln in tiefe Teller geben, Hackfleisch und Sud darüber gießen, mit restlichen Kräutern und Erdnüssen bestreuen und je ein halbes gesalzenes Ei auflegen.

 

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Wirklich lecker, richtig frisch! Vegane Sommerrollen

Vegane Sommerrollen

Am 1. November ist traditionell WELTVEGANTAG. Ich habe diesen Tag zum Anlass genommen, einmal ein vorsätzlich veganes Gericht zu kochen. So eins, das ich normalerweise mit Fleisch oder Fisch zubereiten würde: Sommerrollen – diesmal mit Tofu.

Große Freude! Ich habe einen Weg gefunden, Räuchertofu richtig lecker zu machen. Und zwar mit ganz einfachen Zutaten: Knoblauch, Zwiebeln, Sojasauce und Sambal Olek. Wer trotzdem immer noch keinen Fleischersatz mag, kann den Tofu natürlich jederzeit durch Hähnchenbrust und/oder Garnelen ersetzen.

Auf meinem neuen Youtube-Channel habe ich mein bewährtes Rezept für Euch zum Nachkochen hochgeladen.

Sommerrollen mit Tofu und Erdnussdip 

Für zwei Personen

Für den Erdnussdip:

  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ kleine Zwiebel
  • 1 TL Öl
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Sambal Olek
  • Saft und Abrieb von ½ Limette
  • 2 große EL Erdnussbutter

Für die Sommerrollen:

  • 175 g (Räucher-)Tofu
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 EL Sesam- oder Erdnussöl
  • 2-3 EL Sojasauce
  • 1 EL Agaven-Dicksaft
  • 1 TL Sambal Olek
  • 100 g Glasnudeln
  • 1 große Möhre
  • 1/2 Eisbergsalat
  • 1/3 Gurke
  • 5 Zweige frischer Koriander
  • 5 Zweige frische Minze
  • 1 Limette
  • 8 bis 10 große Reispapier-Blätter

Für den Erdnussdip:

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in kleine Würfel schneiden, im Öl kurz anschwitzen. Mit der Kokosmilch ablöschen und alles mit Sojasauce, Sambal Olek, Limettensaft und Abrieb würzen. Den Topf vom Herd nehmen und die Erdnussbutter einrühren. Nicht mehr kochen lassen.

Für die Rollen:

Den Tofu in ganz kleine Stücke hacken. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in kleine Würfel schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen, den Tofu hineingeben, zwei Minuten anbraten. Die restlichen gewürfelten Zutaten dazugeben und einige Minuten mit anschwitzen. Mischung mit der Sojasauce, frischem Pfeffer, Sambal Olek Pfeffer, Agaven-Dicksaft würzen. Anschließend in einem Schälchen beiseite stellen.
Die Glasnudeln circa 3 Minuten im Salzwasser kochen, anschließend mit kaltem Wasser abschrecken und mit der Schere in 5 bis 10 cm lange Stücke schneiden. Nun die Möhren in dünne Streifen schneiden. Die Gurke entkernen ebenfalls in feine Streifen schneiden, genau wie den Eisbergsalat. Alle Gemüsesorten in einzelne Schälchen geben und auf den Tisch stellen. Die Kräuterblätter abzupfen und auch auf dem Tisch platzieren. Die Limette halbieren.
Jetzt geht es ans Rollen. Dazu lauwarmes Wasser auf einen großen flachen Teller geben und das Reispapier ca. 30 Sekunden darin einweichen (bis es in etwa die Konsistenz von Latexhandschuhen hat). Die dünnen Platten dann zügig auf einem Teller ausbreiten. In die Mitte jeweils längs die Tofu-Mischung, einige Nudeln und die frischen Zutaten geben, obendrauf einige Gewürzblätter verteilen und mit einem Spritzer frischer Limette würzen. Nun zuerst die Seiten einschlagen und dann die Rolle von unten nach oben fest aufrollen. Jetzt muss nur noch in die Erdnusssoße gedippt werden.
Mit etwas Übung geht es ganz einfach!

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Curry – Wenn viele satt werden wollen!

Linsen-Curry

Manchmal muss man viele Leute auf einmal satt bekommen. Ein Linsen-Curry eignet sich super dafür! Man kann es mit oder ohne Fleisch zubereiten, und mit Jogurt und frischem Koriander macht es sogar noch was her auf dem Teller. Ich jedenfalls habe es gestern für meine reizenden Gastgeber Tine & Benni gekocht. Die machen sich den Rest heute einfach nochmal warm….

Gelbes Linsen-Curry mit Rosinen und Limetten-Jogurt

(Zutaten für vier Hungrige)

  • 400 Gramm Hähnchenbrustfilet
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 200 Gramm Linsen (Am besten rote Linsen, ich hatte leider nur braune…)
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 Becher Mangolassi
  • 50 Gramm Rosinen
  • 2 TL Currypulver
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 4-5 EL Sojasauce
  • 1 Limette
  • Chili, Salz, Pfeffer
  • 1 Zucchini
  • 2 Möhren
  • 300 Gramm Natur-Joghurt
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 2 kleine Tassen Basmatireis
  • 2 EL Öl (welches Ihr so da habt)

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein würfeln, das Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Möhren in dünne scheiben schneiden, Zucchini würfeln, und den Koriander hacken. Wasser für die Linsen aufsetzen und während der restlichen Zubereitung nach Packungsbeilage ohne Salz (denn sonst werden sie nicht weich) garen.
In einer tiefen Pfanne oder einem Wok einen Esslöffel Öl auf höchster Stufe erhitzen. Das Fleisch darin circa vier Minuten anbraten, dann das Ganze auf einen Teller geben und beiseite stellen. In der gleichen Pfanne die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer im restlichen Öl anbraten, bis alles glasig alles. Dann die Möhren dazugeben, das Currypulver und den Zimt darüberstreuen und kurz mitanschwitzen. Nun mit der Kokosmilch und dem Mangolassi ablöschen und die Rosinen mit in die Soße geben.
Dann den Reis nach Packungsbeilage aufsetzen und mit dem Würzen der Soße beginnen. Dazu Sojasauce, den Saft aus einer halben Limette, Salz, Pfeffer und Chili in die leicht köchelnde Soße geben. Wichtig: Die Soße muss leicht überwürzt schmecken, da die Linsen sie noch neutralisieren wird. Wenn nötig noch mehr Currypulver und Zimt dazugeben.
Dann die Zucchini mit in die Soße geben und noch 10 Minuten mitköcheln lassen.
Am Ende die abgegossenen Linsen salzen und mit dem Fleisch in die Soße geben, und nur noch kurz aufkochen lassen (eventuell nochmal abschmecken).
Den restlichen Limettensaft und den Abrieb zum Jogurt geben. Das Curry auf dem Reis mit Jogurt und Koriander bestreut servieren.

Street-Cooking vor dem Kater Holzig

streetcooking kater holzig

 Berlin, 10 Uhr morgens, Szene-Club „Kater Holzig„. Hier die zweite Folge des Street-Cookings für die „Welt Kompakt“ und ich koche Saté-Spieße mit Erdnusssoße! Verstrahlte Vorkoster gabs inklusive…

Lust auf Nachkochen? Hier mein Rezept:

Für vier Personen:

Spieße:

  • 4 Hähn­chen­brust­fi­lets
  • 400 ml Ko­kos­milch
  • 3 EL Erd­nuss­but­ter
  • 4 EL Sojasauce
  • 1 Limette
  • 1 EL Sambal Oelek
  • 2 EL Erd­nuss-​ oder Sesamöl
  • 1 TL Honig
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knob­lauch­ze­hen

Asia-​Crun­ch:

  • 100 g Erdnüsse
  • 1 milde Chi­li­schote
  • 1 kleiner Bund Koriander
  • 3 Stängel Früh­lings­zwie­beln

Eine Knob­lauch­zehe fein hacken. Zwei Esslöffel Sojasauce mit dem Honig und dem gehackten Knoblauch mischen. Nun das Hähn­chen­fi­let in fin­ger­di­cke Streifen schnei­den, mit der Hand­flä­che platt­drücken und wel­len­för­mig auf Holz­spieße stecken. In einer Schale mit der So­ja­mi­schung ma­ri­nie­ren.
Nun den Asia-​Crunch vor­be­rei­ten. Dazu Erdnüsse hacken und in einer Pfanne ohne Öl rösten. In der Zwi­schen­zeit die Chi­li­schote ent­ker­nen, dabei die weißen (schar­fen) Zwi­schen­häute ent­fer­nen. Nun die Schote, die Früh­lings­zwie­beln und eine Hand voll Koriander gleich­mä­ßig hacken. Das Ganze dann mit den ge­rös­te­ten Erdnüssen mischen und beiseite stellen.
Für die Soße die Zwiebel und die andere Knob­lauch­zehe fein hacken. Öl in einer Pfanne sehr heiß werden lassen und die ma­ri­nier­ten Spieße darin kurz und kräftig anbraten. Sie dürfen nicht ganz durch­ge­bra­ten sein, da sie sonst trocken werden. Die Hähn­chen­spieße in eine Schüssel geben und mit Alufolie abdecken. In der gleichen Pfanne die Zwiebeln und den Knoblauch an­schwit­zen, mit der Ko­kos­milch ab­lö­schen. Mit dem Saft und Abrieb der Limette, dem Sambal Oelek und drei weiteren Ess­löf­feln Sojasauce würzen. Gut fünf Minuten ein­kö­cheln lassen, dann die Pfanne vom Herd nehmen und die Erd­nuss­but­ter ein­rüh­ren. Nochmals ab­schme­cken. Die Sauce sollte nun nicht mehr kochen, da sie sonst gerinnen könnte.
Die in­zwi­schen durch die Resthitze durch­ge­gar­ten Spieße mit der Soße anrichten und mit reichlich Asia-​Crunch be­streu­en.