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Lavendel-Zimtsterne – die schönsten Plätzchen der Welt! *Back-Video

Die vielleicht schönsten Zimtsterne der Welt

Habt Ihr dieses Jahr schon Plätzchen gebacken? Wie wäre es mit dieser besonders hübschen Version der Zimtsterne? Ich habe meine Kekse nach dem Backen mit buntem Zuckerguss und essbaren Lavendelblüten verziert. Sieht toll aus und schmeckt ganz aufregend und lecker!

Es lohnt sich!

Ich gebe ja zu… eigentlich bin ich immer ein bisschen zu faul, um Plätzchen zu backen. All das Warten und Ausstechen. Aber bei dieser Version habe ich gerne eine Ausnahme gemacht und es hat sich gelohnt! Meine Gäste waren begeistert und ich auch ein wenig, Hihi. Übrigens eignen sich die Kekse auch ganz wunderbar als süßes Geschenk für die Freunde und Familie. Auch ich habe diverse Päckchen mit Lavendel-Zimtsternen in diesen Tagen zur Post gebracht.

Habt Ihr Lust das Ganze nachzubacken?

Die ganze Video-Anleitung samt Rezept findet Ihr hier auf meinem Youtube-Kanal – ganz viel Spaß dabei!

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Süßer Stollen-Auflauf – das perfekte Weihnachtsdessert

Wisst Ihr schon, welches Dessert Ihr an den Weihnachtstagen kochen werdet?

Fakt ist doch: Man mag nichts Kompliziertes, für das man lange in der Küche stehen sollte, schließlich muss man Geschenke auspacken und Zeit mit der Familie verbringen. Außerdem braucht man ein Rezept mit Geling-Garantie, denn wer will schon kulinarische Katastrophen am Heiligen Abend…

Obendrein das Allerwichtigste: Superlecker soll es sein!

Hier deswegen mein simples, aber besonderes Rezept für das Weihnachtsmenü:

Süßer Stollen-Auflauf – das perfekte Weihnachtsdessert

Dieses Rezept habe ich von meiner Oma, die schon in meiner Kindheit aus alten Brötchen und Äpfeln ein köstliches Reste-Gericht gemacht hat. Ofenschlupfer hat sie es genannt. Ich habe das Rezept nun in Feli-Mannier ein bisschen gepimpt und daraus einen köstlichen Weihnachts-Nachtisch gemacht. Am allerbesten schmeckt das Ganze übrigens mit Vanillesauce (am besten hausgemacht) oder Eis (das dürft Ihr sogar kaufen ;)) Und wenn Ihr nicht gerne teilt, könnt Ihr auch kleine Portionen in separaten Auflaufformen backen. Schmeckt genauso gut!

Hier geht es zum Youtube-Video: https://youtu.be/cIqsDHCnvyE

Viel Spaß beim Nachmachen!

Stollen-Auflauf mit Apfel und Birne

Für 6 Personen, Zubereitungszeit ca. 40 min., inkl. Backzeit

Zutaten:

  • ½ Stollen (mit oder ohne Rosinen)
  • 1 Apfel, z. B. Boskop
  • 1 große Birne
  • 1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 200 ml Milch
  • 2 Bio-Eier (L)
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Zucker
  • 80 g Mandelblättchen
  • 2 bis 3 EL Butter
  • 2 EL Zimt-Zucker-Mischung
  • Puderzucker
  • Vanillesauce oder -Eis

Zubereitung:

1. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Stollen in kleine, dünne Scheiben schneiden und locker in der Auflaufform verteilen.

2. Den Apfel und die Birne schälen, entkernen und vierteln. Dann in Scheibchen schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Nun die Milch mit den Eiern, der Sahne und dem ausgekratzten Vanillemark sowie 3 EL Zucker und etwas Zitronenabrieb mit einem Schneebesen gut verquirlen.

3. Anschließend die Apfelstücke zwischen den Stollenstücken in der Auflaufform verteilen. Dann die Ei-Milch-Sahnemischung aufgießen und alles mit den Mandelblättchen bestreuen. Die Butter in Flöckchen auf dem Auflauf verteilen und alles mit Zimtzucker bestreuen.

4. Den süßen Auflauf auf der mittleren Schiene in etwa 30 knusprig backen lassen. Er sollte schön knusprg und nicht mehr flüssig sein. Danach mit Puderzucker bestreuen und am besten noch warm mit Vanillesauce oder Vanilleeis servieren.

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Rezept für köstlichen Cheesecake mit Schokolade und Bananen

Bananen Schoko Cheese Cake

Was tut Ihr, wenn Ihr nicht so gut drauf seid?

Schokolade essen, Shoppen gehen, Fußball gucken?

Ich entwickle am liebsten Rezepte! Es macht mich einfach froh, mir ein leckeres Gericht zu überlegen, in Ruhe einlaufen zu gehen, alles zusammen zu rühren und am Ende für Euch zu fotografieren.

Wenn ihr mir dann noch bei Instagram oder Facebook sagt, dass mein Gericht Euch gefällt und Ihr das Rezept gerne haben möchtet, spätestens dann ist die Welt für mich wieder in Ordnung. 🙂

 

Rezept für Cheesecake mit Schokolade und Bananen

Zutaten für eine 24er Tarteform

(Tipp: Wenn ihr nur eine 26er Springform habt, die Mengen einfach um ein Drittel (zwei Eier) erhöhen.)

  • 200 g Schoko-Vollkornkekse
  • 100 g plus 1 TL Butter
  • 1 große Prise Zimt
  • 2 Prisen Salz
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 4 Eier
  • 120 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 300 g Frischkäse
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ½ ungehandelte Zitrone
  • 1 EL Vanillepuddingpulver
  • 2 reife Bananen

1. Zuerst die Kekse im Universalzerleinerer oder in einer Plasiktüte fein zermalen. Einen Esslöffel Butter schmelzen und mit dem Zimt, einer Prise Salz und den Kekskrümeln vermischen.

Den Boden einer Tarteform (24 cm) mit den Kekskrümeln auskleiden, leicht andrücken, dann für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.

2. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Für die Schokoladenschicht in der Zwischenzeit die Schokolade hacken und mit 100 g Butter über einem Wasserbad schmelzen. Zwei Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen.

Die Schokomischung kurz abkühlen lassen, dann die Eigelbe und 50 g Zucker einrühren. Nun das Mehl über den Teig sieben und zusammen mit dem Eiweiß unter heben. Den Teig kannst du schon einmal auf der Keksschicht glatt streichen.

3. Nun den Frischkäse mit Vanillezucker, 70 g Zucker, dem Abrieb und Saft der Zitrone sowie dem Puddingpulver und zwei Eiern mit einem Schneebesen gut verrühren. Die helle Schicht auf der dunklen verteilen und alles mit einer Gabel leicht vermischen, sodass ein hübsches Muster entsteht. Nun die Bananen in Scheiben schneiden und auf der Tarte verteilen. Den Kuchen im Backofen auf der zweite Schiene von unten ca. 30 bis 35 Minuten backen, dann heraus nehmen und abkühlen lassen.

 

 

 

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Rezept für fluffige Weizenbrötchen – meine besten Backtipps

Brötchen backen

Was wir Menschen auf der ganzen Welt seit Jahrtausenden tun, hatte mir immer Angst gemacht. Bis ich es probiert hatte und jetzt liebe ich es: das Brot backen. Ich gebe zu, ein gutes Brötchen zu produzieren ist nicht ganz unaufwendig, aber es lohnt sich und mit ein paar Backtipps wird das Ergebnis schnell perfekt. Versprochen!

Der Teig

Wird es ein kernigeres Roggenbrot, ein saftiges Vollkornbrot oder luftige Weizen-Brötchen? Egal welche Brotsorte: das Mehl kommt zusammen mit Hefe und Wasser in die Küchenmaschine. Mit der Hand ist das Kneten romantisch und ursprünglich aber viel zu anstregend. Wenn ich ganz viel Zeit habe, setze ich sogar noch einen Vorteig an. (Siehe Rezept unten) Dann kommt eine Prise Zucker, das mag die Hefe. Später Salz, immer mehr als man denken würde und ein bisschen Öl oder Butter. Nach dem Kneten muss der Teig ruhen. Geduld ist nicht meine Stärke, aber es lohnt sich. Denn wenn ich die Folie abnehme, freue ich mich wie ein kleines Kind darüber, dass der Teig fast aus der Schüssel gewachsen ist.

 

 

Das Backen

Dann kommt der Schritt, der mein Backen revolitionierte. Ich lege die geformten Laibe in eine Ofenform mit Deckel. Erst nach fünf bis zehn Minuten Backzeit wird dieser entfernt und das Backwerk kann bräunen. Genau so lange, bis die ganze Wohnung nach frisch Gebackenem riecht und man es kaum erwarten kann, ein Stück Butter auf dem lauwarmen Brötchen schmelzen zu lassen…

Jetzt wird’s konkret!

Ich habe mir mein Rezept über Wochen selbst zusammen gebaut. Es lässt sich ganz leicht mit verschiedenen Mehlen und Gewürzen variieren. Denkt nur dran, dass Vollkornmehl nicht ganz so schön luftig wird wie 405 Weizenmehl. Nicht dass Ihr dann am Ende enttäuscht seid… 😉

Brötchen backen

Rezept für fluffige Weizenbrötchen

  • 500 g Mehl
  • 300 ml Wasser
  • 1 Beutel Trockenhefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 gehäufter TL Salz
  • 20 g weiche Butter
  • Mohn, Kümmel, grobes Meersalz, Sesam…

1. Ich starte die Brötchen mit einem Vorteig. Dabei werden 200 g Mehl mit 200 ml Wasser vermengt. Das darf dann ein paar Stunden bei Zimmertemperatur vor sich hinblubbern. Gerne auch über Nacht.

2. Danach kommen noch 300 g Mehl, die Hefe, der Zucker und nochmals 100 ml Wasser dazu. Dann wird erst einmal ordentlich geknetet. Nach ca. zehn Minuten gebe ich das Salz und die weiche Butter dazu. Dann heißt es wieder fünf Minuten kneten.

3. Der Teig sollte nun ganz leicht klebrig sein. Ich gebe ihn in eine Schüssel. Dann kommt Klarsichtfolie drüber und nun heißt es ruhen lassen. Der Teig sollte mindestens eine Stunde gehen und seine Größe verdoppelt haben. Ihr habt mehr Zeit? Umso besser!(Tipp: Man kann den Teig auch langsam über Nach im Kühlschrank gehen lassen.)

4. Dann gehts ans Ausrollen. Zuerst kurz die Hefegase aus dem Teig drücken, dann ohne viel Kneten zu einer Teigrolle oder gleich zu Laiben formen. Ich schneide den Teig mit einer Teigkarte am liebsten in Dreiecke – sieht hübsch und besonders aus. Zum Verzieren die rohen Brötchen erst in Wasser und dann in Kümmel, Sesam, etc. tunken. Dann kommen die Teiglinge in eine Backform und müssen – ganz genau – nochmals abgedeckt ruhen. Am besten 30 Minuten. In der Zeit kann der Backofen schon einmal auf 220 Grad vorheizen.

5. Nach dem Ruhen kommt die Form samt Deckel in den Ofen. Nach etwa 7 Minuten entferne ich den Deckel und lasse die Brötchen bräunen. Je nach Backofen sind sie dann nach weiteren 20 Minuten fertig. Juchu!

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Camping-Küche deluxe! Beinscheiben-Ragout und Thymian-Walnuss-Stockbrot

Wer mich kennt, weiß inzwischen: Ich verreise gern. Wer mich noch besser kennt, weiß, ich liebe Campen. Am allerliebsten natürlich wild und mit köstlichem Essen. Alles was man für die Hotelübernachtung spart, wird quasi sofort in tolle Lebensmittel investiert. Camping-Küche deluxe!

Kochen und Campen!

Wunderbar und witzig, dass ich jetzt für eine Camping-Zeitschrift die Kochseiten füllen darf. In der ersten Ausgabe der Auto Bild Reisemobil haben wir in Brandenburg (trotz des Winters) am Campingplatz Ruhlsdorf Lagerfeuer gemacht, im Dutch Oven Rinderbeinscheiben geschmort und Walnuss-Thymian-Stockbrot gebacken.

Herrjee war das romantisch und lecker. Ich kann es kaum erwarten, dass der Sommer kommt. Denn dann kann man dort auch übernachten. Ich habe mir vorsichtshalber schon Mal einen Zeltplatz reserviert! 🙂

Für alle, die lieber in richtigen Betten schlafen: Dieses Rezept kann man auch sehr gut im Backofen machen. Sowohl das Ragout, als auch das Stockbrot. In den jeweiligen Rezepten vermerke ich für Euch, was Ihr dann bei der Zubereitung beachten müsst! Viel Spaß beim Nachkochen!

Beinscheiben-Ragout mit Pinienkern-Gremolata

  • 1 Zwiebel
  • 2 große Möhren
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • Knoblauch
  • 2 EL neutrales Öl
  • 4 Rinderbeinscheiben mit viel Fleisch und verhältnismäßig wenig Knochen
  • (à ca. 300 g)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 1 Liter trockener Rotwein
  • 400 ml Rinderfond
  • 1 Zimtstange
  • 3 Zweige frischer Rosmarin
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 kleines Bund glatte Petersilie
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 50 g Pinienkerne
  1. Die Zwiebel, die Möhren, den Sellerie und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden.
  2. Den Topf vorheizen, das Öl hinein geben und das Fleisch von beiden Seiten kräftig anbraten. Dann das Fleisch raus nehmen und die Gemüsewürfel anbraten. Nun Tomatenmark und Zucker kurz mitrösten. Dann das Mehl über das Gemüse geben, verrühren und dann mit Rotwein und Brühe ablöschen. Zimtstange und Rosmarin in den Sud geben, das Fleisch darauflegen, salzen und pfeffern und Deckel darauf. Nun 3 Stunden bei geringer Wärme am Feuer schmoren. (Im Backofen bei 150 Grad)
  3. Dann den Deckel öffnen, das Mark aus Knochen kratzen und unter die Sauce rühren. Zum Schluss alles mit der sogenannten Gremolata verfeinern. Dazu Petersilie, abgeriebene Zitronenschale und Pinienkerne fein hacken und im Topf über das Fleisch streuen.

 

Walnuss-Thymian-Stockbrot

  • 250 ml Wasser
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 EL Honig
  • 80 g Walnüsse ohne Schale
  • 4 Zweige frischer Thymian
  • 1 TL Salz
  • 2 EL neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl)

 

1. Das Wasser lauwarm erwärmen und mit dem Mehl, der Hefe und dem Honig mischen. Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und in der Nähe des Feuers ca. 40 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit die Walnusskerne grob hacken und die Thymian-Blätter vorsichtig von den Stielen streifen. Wenn der Teig sein Volumen verdoppelt hat, die Walnusskerne, Honig, Salz, Öl und Thymian vorsichtig unterkneten. Den Teig nochmals abgedeckt ruhen lassen.

2. Den Teig um einen Stock (keine Nadelhölzer verwenden) wickeln und am Feuer rundherum knusprig backen. .

Im Backofen: Den Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus dem Teig kleine Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Zugedeckt nochmals 10 Minuten ruhen lassen. Dann eine Tasse Wasser auf den Boden des heißen Backofens schütten und die Brötchen auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.

Und so sieht meine Camping-Küche dann gedruckt aus.:)

 

Vielen Dank an Thomas Starck für die spitzen Fotos! Ich freue mich schon auf die nächste Produktion!

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English Muffins – Gelbe Curry-Brötchen aus der Pfanne

Gelbes_Brötchen_5-vorschau

Wenn es ums Kochen geht, schrecke ich vor nichts zurück. Keine Zubereitungsart, keine Zutat, kein Messer macht mir Angst. Beim Backen ist das anders. Beim Backen muss man sich genau an Rezepturen, Zeiten und Mengenangaben halten. Und da ich gern nach Gefühl arbeite, dies und das hinzufüge oder weglasse, schüchtert mich diese Präzision etwas ein. Manchmal hält es mich sogar davon ab, Back-Rezepte auszuprobieren.

Warum ich Euch das erzähle? Weil ich immer dachte, Brötchen selbst zu backen sei superschwierig. Gar unschaffbar. Aber dann habe ich verschiedene Rezepturen für English Muffins studiert und festgestellt, diese Art von Brötchen muss man nicht mal im Ofen backen. Eine Pfanne reicht völlig aus. Einfach, unkompliziert, lecker. Genau nach meinem Geschmack.

Noch ein Vorteil der Pfannen-Brötchen: Sie eignen sich hervorragend als Burgerbuns, da sie nicht so dick, dafür aber superfluffig und weich sind. Hier seht Ihr, wie hübsch sich mein Fisch-Burger mit Chorizomarmelade auf den gelben Hälften macht….

Skrei-Burger-auf-English-Muffin

Naja und ich wäre ja nicht Feli, wenn ich nicht doch noch etwas an der English-Muffin-Rezeptur gefeilt hätte… Meine Brötchen sind mit Kurkuma und Curry nicht nur hübsch anzusehen, sondern schmecken auch ganz besonders lecker und würzig!

English Muffin Medley

Gelbe Curry-Brötchen aus der Pfanne (English Muffins)

Zutaten für ca. 8 Stück

  • 200 g lauwarme Milch
  • 12 g frische Hefe
  • 20 g weiche Butter
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Kurkuma
  • 270 g Weizenmehl
  • Griess oder Maismehl zum Bestreuen
  • etwas Pflanzenöl

Die Milch lauwarm erhitzen und die Hefe darin auflösen.

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben. Mit den Quirlen des Handrührers auf mittlerer Stufe rühren, bis der Teig beginnt, sich von der Schüsselwand zu lösen.

Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und mit einem feuchten Küchentuch abdecken. 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen, bis er schön aufgegangen ist.

English Muffin

Ein großes Blech mit reichlich Grieß bestreuen. Teig auf der Arbeitsfläche in 6 bis 7 gleich große Teile teilen und mit eingeölten Händen zu erst Kugeln formen (Vorsicht, klebrig), auf das Grießblech geben und schön platt drücken. Nochmals abdecken und ca. 15 min ruhen lassen.

Zum Backen alle Teiglinge mit Grieß bestreuen und in einer großen antihaftbeschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 8 min. pro Seite backen. Wenn die Brötchen sehr dick geworden sind, anschließend noch 10 min. bei 180 Grad im Ofen (Ober-/Unterhitze) nachbacken.

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Pastel de Nata: meine Crème brûlée „to go“

Jeder der schon einmal in Portugal war, kennt und liebt sie. Pastéis de Nata.

Für alle, die sie nicht kennen: Das sind kleine knusprige Blätterteigtörtchen mit einer karamellisierten Puddingfüllung. Quasi eine Crème brûlée „to go“. Klingt köstlich? Ist es!

Meine Freundin und Lieblings-Nachbarin Lisa war über Silvester in Lissabon und spricht seit dem von nichts anderem mehr, backt auch nichts anderes mehr. Ich selbst war vor zwei Jahren in Portugal und habe jeden Tag mindestens eins dieser wunderbaren Törtchen gegessen. Jetzt wollt ich unbedingt ausprobieren, ob ich die Pastéis de Nata (wie sie im Plural heißen) genauso wunderbar cremig und doch knusprig hinbekomme, wie sie damals in der berühmten Manufaktur in Belém, einem Stadtteil von Lissabon, waren.


Nach unzähligen Artikeln die ich im Internet zum Törtchen-Thema gelesen hatte, bastelte ich mir wie immer mein eigenes Rezept zusammen. Mein Kumpel Felix beklagte nämlich, dass seine Füllung nach dem Backen sehr grieselig geworden sei. Das sollte bei mir nicht passieren! Lösung: Die Füllung muss schon vor dem Ofen andicken. Ich gebe zu, ganz einfach ist die perfekte Zubereitung nicht und wenn man es ganz knusprig haben will, sollte man über die Anschaffung eines Bunsenbrenners nachdenken (gibt es günstig z. B. bei Tchibo). Mit dem kann man die fertigen Pastéis nämlich nachher ganz hervorragend karamellisieren.

Aber die Mühe lohnt sich! Denn wenn man erst einmal in das Karamell-Törtchen gebissen hat, vergisst man sowieso alles um sich herum…

Pastel de Nata

 Rezept für ca. 12 Törtchen:

  • 500 g Blättereig gefr. oder gekühlt
  • 6 Eigelb
  • 1 EL Butter zum Einfetten
  • Zucker zum Bestreuen
  • 1 gehäufter EL Speisestärke
  • 120 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Zimtstange
  • 1 El brauner Zucker
  • 1 Bunsenbrenner

Zubereitung:

Blätterteig ggf. auftauen lassen oder aus dem Kühlschrank nehmen und kurz ruhen lassen. Dann die Teigplatten so weit ausrollen, dass sie ihre Größe  um 1/3 vergrößert haben.  Aus dem Teig 10 Kreise  a ca. 10 cm Durchmesser ausstechen. (z. B. mit einem Glas) ausstechen. Den restlichen Teig kurz zusammenknoten, nochmals ausrollen und weitere 2 Kreise ausstechen. 1 Muffinblech oder 12 kleine Förmchen gut einbuttern und mit Zucker ausstreuen. Mulden mit den Teigkreisen auslegen, andrücken, einen kleinen Rand hochziehen und kalt stellen.

Eigelbe mit der Speisestärke in einem Topf verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Milch und die Sahne langsam einrühren, den Zucker dazu geben. Nun Die Vanilleschote auskratzen und samt Mark, Zimtstange und einer Prise Salz in die Milchmischung geben. Nun die Masse bei mittlerer Hitze langsam erhitzen. Dabei am Anfang seltener und am Ende ständig rühren, bis die Masse beginnt einzudicken. Hier ist ein Bisschen Geduld nötig. Erst passiert gar nichts und dann wird es ganz schnell dick. Dann sofort vom Herd nehmen, in einen Messbecher füllen, die Vanilleschote und Zimtstange entfernen, mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Wenn der Backofen heiß ist, kann die Puddingmasse in die Teigmulden gefüllt werden. Im Backofen ca. 10 bis 14 Minuten backen. Die Backzeit variiert je nach Backofen stark. Deswegen bleibt lieber dabei und schaut, dass die Törtchen nicht zu hell und nicht zu dunkel sind, wenn Ihr sie raus nehmt.

Die Törtchen nach dem Abkühlen aus der Form lösen, mit je einer große Prise braunem Zucker bestreuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren.


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Apfelkuchen mit mmmmhhh… Karamellsoße.

Apfelkuchen

 Was macht für Euch einen perfekten Apfelkuchen aus? Ich mag es, wenn er oben knusprig und innen wunderbar saftig ist.

Zudem stehe ich darauf, wenn die Füllung angenehm würzig, sehr fruchtig und nicht zu süß ist. Richtig himmlisch wird es, wenn man das perfekte Stück Kuchen noch lauwarm mit Sahne und sündiger Karamellsoße begießt. Dann wird aus einem simplen Kuchen ganz schnell ein aufregendes Dessert…

Apfelkuchen mit Streuseln

Karamellsoße
In der aktuellen Berlin kocht Sendung war ich in der Berliner Bäckerinnung. Dort wo die Konditoren von morgen ihr Handwerk erlernen.

In der großen Backstube habe ich dann genau so einen Apfelkuchen gebacken, wie ich ihn gern hab. Dazu gab es eine aromatische Karamellsoße, die im übrigen auch zu Eis, aufs Brot oder pur ganz wunderbar schmeckt.

Wie man Kuchen und Soße herstellt und was ein Berliner Starbäcker ist, seht ihr im Video.

Ansonsten gibt es das ausführliche Rezept natürlich auch unten zum Nachbacken.

PS: Nicht nur Omas können Apfelkuchen backen…!

Zutaten für 1 Backblech

  • 160 ml Vollmilch
  • 225 g Butter
  • 140 g Zucker + 1 TL
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 500 g Mehl
  • Salz
  • 2 Eier
  • 15 Datteln, entsteint
  • 1/2 Zitrone
  • 6 Äpfel (Boskop)
  • 50 g Mandelstifte
  • 1 TL Zimt + 1 Prise
  • 2 – 4 cl Rum
  • 50 g Mandelmehl
  • 1 Vanilleschote
  • 200 ml Sahne

Die Milch in ein Topf erwärmen. Die Hefe dazu geben dazu geben und darin auflösen. 400 g Mehl mit 1 Prise Salz, 2 Eiern, 125 g Butter, 60 g Zucker und der Hefemilch zu einem geschmeidigen Teig verkneten und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Die Äpfel schälen, entkernen, in Spalten und anschließend in Scheibchen schneiden. Dann mit dem Saft der Zitrone beträufeln. Datteln in Würfel schneiden und zusammen mit den Mandelstiften zu den Äpfeln geben. Die Obstmischung mit 1 TL Zimt, Rum und dem Mark der halben Vanilleschote würzen und Beiseite stellen.
Nun den Hefeteig ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Weitere 10 Minuten abgedeckt gehen lassen. Den Ofen auf 180 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen.  (Umluft: 160° C)
Für die Streusel 100 g Butter leicht erwärmen und mit 80 g Zucker, 100 g Mehl, 50 g Mandelmehl, 1 Prise Salz und 1 großen Prise Zimt gut verkneten.
Die Äpfel auf dem Teig verteilen und mit den Streuseln bestreuen. Kuchen im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten backen und leicht auskühlen lassen.
200 ml Sahne mit dem restlichen Vanillemark und 1 TL Zucker steif schlagen.

Die Karamellsoße:

  • 230 g Zucker
  • 4 EL Wasser
  • 150 ml Sahne
  • 50 g Butter
  • 1 große Prise Salz
Den Zucker mit 4 EL Wasser in einem hohen Topf karamellisieren lassen. Wenn der Zucker goldbraun ist, den Topf vom Herd nehmen und die Sahne dazu schütten (vorsicht, es könnte spritzen).  Dann flöckchenweise die Butter einrühren. Die Karamellsauce ca. 8 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Anschließend mit 1 großen Prise Salz würzen und zum Auskühlen beiseitestellen.

 

Karamellsoße

Den streuseligen Apfelkuchen am besten noch lauwarm mit Sahne und gaaaaanz viel Karamellsoße servieren.

Apfelkuchen mit Karamellsoße

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Wo gibt es den perfekten Burger?

Burger mit Blauschimmelkäse

Ich schätze, in jedem Freundeskreis wird mindestens einmal im Monat darüber diskutiert, wo es nun die besten Burger der Stadt gibt.

In Berlin kämpfen aktuell The Bird und Berlin Burger International um den Ruf, den leckersten Burger der Stadt zu servieren.

Für alle, die noch nicht da waren: The Bird liefert riesige Portionen mit ganz viel Fleisch und ganz wenig Brötchen. BBI setzt auf interessante Beläge wie etwa Süßkartoffelchips und Avocado, dazwischen kommen viele bunte Salatblätter. Rotzige Bedienungen gibt in bei beiden Burgerläden gratis dazu.

Mir schmeckt es in beiden Locations gut. Aber am leckersten ist der Burger zu Hause.

Denn in meiner Küche kann ich ganz allein entscheiden, wie das Fleisch (nämlich zartrosa) und das Brötchen (saftig und etwas knusprig) sein sollen. Und ich kann drauf machen was und wie viel ich will.

Zum Beispiel  Blauschimmelkäse, gebratenen Speck und geschmorte Zwiebeln. Dazu gibt es bei mir immer selbstgebackene Brötchen und ne selbst gemachte Sauce.

Nur wie man einen saftigen Burger elegant verspeist, das habe ich noch nicht gelernt….

Blue Cheese Burger mit selbstgebackenem Brötchen

Selbstgemachter Burger

Zutaten für 4 Burger

Für die Brötchen:

  • 175 g Mehl
  • 10 g frische Hefe
  • 40 ml lauwarme Vollmilch
  • 1 TL Zucker
  • 20 g Butter
  • 1 Ei
  • Salz
  • 1 Eiweiß

Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hineindrücken. Hefe zerbröckeln und lauwarme Milch und Zucker dazugeben. Mit einer Gabel zu einem Vorteig verrühren und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 10 Minuten gehen lassen. Butter schmelzen. Vorteig mit restlichem Mehl, Butter, Ei und Salz zu einem Teig verkneten und abgedeckt weitere ca. 15 Minuten gehen lassen. Teig zu 4 runden Fladen ausrollen. Brötchen auf ein Backblech geben, mit etwas Wasser bestreichen und kurz ruhen lassen.

Ofen auf 180° C vorheizen. Brötchen mit 1 Eiweiß bestreichen und im Ofen ca. 15 Minuten backen. Brötchen in eine Auflaufform geben mit Frischhaltefolie ab- decken und auskühlen lassen. Das macht sie so schon saftig.

Selbstgemachte Burger-Soße

Für die Burgersauce:
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  • 1 kleine Zwiebel
  • 5 Cornichons
  • 1/2 Bund Koriander
  • 4 EL Mayo oder Creme Fraiche
  • 1/2 Limette
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Die Zwiebel und die Mini-Gurken fein würfeln, den Koriander hacken und alles mit der Mayo, dem Saft und dem Abrieb einer halben Limette sowie Salz und Pfeffer vermengen
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Für den Belag:
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  • 600 g recht mageres Rinderhack, am besten frisch durchgedreht
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Honig
  • 4 bis 8 Scheiben Bacon
  • 200 g Stilton oder Gorgonzola
  • 1 EL Öl, z.B. Olivenöl
Das Hackfleisch mit ausreichend Salz und Pfeffer verkneten, anschließend 4 Pattys daraus formen. Das geht am besten auf Klarsichtfolie.
Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Anschließend die Butter in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin knusprig karamellisieren lassen. Dann noch den Honig und etwas Salz und Pfeffer dazu geben.
Hack
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Den Speck in einer Pfanne ohne Öl knusprig auslassen.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Pattys darin knusprig braun anbraten. Sie sollten in der Mitte aber noch rosa sein. Kurz vor Ende der Garzeit den Stilton noch in der Pfanne auf das Fleisch bröckeln, damit er leicht zerlaufen kann.
Den Burger dann folgendermaßen belegen:
Etwas Sauce auf das Brötchen geben, das Fleisch auflegen und mit gebratenen Zwiebeln. Speck, der zweiten Brötchenhälfte und eventuell noch einem Kleis Sauce belegen.
Berlin Kocht Burger
Burger-Verkostung