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Pimp Your BBQ-Beilagen! Mein Rezept für lauwarmen Gemüse-Nudelsalat.

Wisst Ihr, was mich manchmal wundert? Beim Grillen wird sich ewig Gedanken über die Wahl des Grillguts gemacht. Das Fleisch wird aufwendig mariniert, das Gemüse hübsch geschnitzt und aufgespießt, der Käse ordentlich in Alufolie-Tütchen verpackt.

Nur die Beilagen, die kommen bei vielen Grillfesten oft zu kurz. So werden am Ende langweilige Blattsalate, mayonnaisige Kartoffelsalate oder gar Tzaziki aus der Packung auf den Gartentisch gestellt.

Ich möchte das ändern! Ich möchte Salate, Dips und Co. auf die BBQ-Prioritäten-Liste setzen. Den Anfang macht mein Gemüse-Nudelsalat. Ganz ohne Mayonnaise dafür mit ganz viel Geschmack und Aroma.

Lauwarmer Gemüse-Nudelsalat

Zutaten für 6 Personen als Beilage

  • 1 Zucchini
  • 300 g braune Champignons
  • 2 rote Zwiebeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl oder Pflanzenöl zum Braten
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und angedrückt
  • 500 g Farfalle-Nudeln
  • 200 g Artischockenherzen
  • 100 g schwarze Oliven ohne Kern
  • 1/2 Topf Basilikum
  • 1 EL Honig
  • 4 EL dunkler Balsamico
  • 5 EL mildes Olivenöl
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 100 g Sonnenblumenkerne, ohne Öl geröstet
  • 100 g Parmesan am Stück
  • optional: 1 Chilischote fein gehackt

Zubereitung

Die Zucchini in Scheiben schneiden. Die Pilze putzen und vierten. Die Zwiebeln schälen und in grobe Scheiben schneiden. Gemüse nacheinander mit je ca. 2 EL Öl und einer angedrückten Knoblauchzehe (für Pilze und Zucchini) in einer Pfanne goldbraun rösten, danach salzen und pfeffern.

Die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser “al dente” garen. In der Zwischenzeit die Artischockenherzen in Stücke und die Oliven in Scheiben schneiden. Das Basilikum grob hacken.

Für das Dressing Senf, Balsamico-Essig, 5 EL Olivenöl und 4 EL des Nudelkoch-Wassers in einer großen Schüssel verrühren und mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft sowie etwas Abrieb abschmecken. Den Parmesan grob reiben. Alle Zutaten zusammen mit den gerösteten Sonnenblumenkernen, den abgetropften, möglichst noch lauwarmen Nudeln und dem Parmesan in die Dressing-Schüssel geben, vermischen, dabei etwas Parmesan zur Deko zurückhalten. Eventuell nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den fertigen Salat mit einem Basilikumzweig, dem übrigen Parmesan und nach Belieben etwas Chili garnieren.

 

 

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Draußen kochen: Steaks vom Grill mit „danach“-Marinade

Steak_danach_Marinade

Ich sag’s ja immer: Kochen kann man überall. Zum Beispiel auch an der Wasserskianlage am Bernsteinsee bei Berlin. Dort habe ich mich zwar (noch) nicht aufs Wasser – aber dafür an den Grill getraut.

Zwischen Boards und Surferboys habe ich die „danach“-Marinade erfunden. Eine Kräuterpaste die eben nicht vor sondern nach dem Grillen auf das Fleisch kommt.

Viele von Euch kennen das bestimmt: Die Soße in der das Grillfleisch eingelegt ist, riecht häufig verführerisch… Man muss sich zusammen reißen, nicht einmal kurz das Brot oder den Finger hineinzustecken. Meine Mutter hat mir aber schon früh beigebracht, dass man das vor allem bei gekauften Fleisch lieber sein lassen sollte.

Wenn das Fleisch dann gegrillt ist, ist die Marinade entweder in die Kohle getropft oder verbrannt. Also warum das Fleisch nicht einmal nach dem Grillen marinieren? So bleibt die Kräuterschicht wunderbar frisch und das Brot darf man dann hinein ditschen, so oft man will.

Dazu gab es für die Sportler an der Sport-Anlage einen bunten und gesunden Nudelsalat. So einen frischen mit Essig und Öl und keinen pampigen mit Majo und Dosenerbsen wie man ihn von der Tennisverein-Jubiliäumsfeier kennt. 🙂

Hier geht es zum Rezept und zum passenden Video:

Beef-Steak mit „danach“- Marinade

Zutaten für vier Personen:

  • 4 Steaks a ca. 150 g (z.B. Rump- oder Hüftsteaks)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 60 g Manchego-Käse
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Estragon
  • 50 g Pinienkerne, geröstet
  • 1 TL Zitronensaft, frisch gepresst
Die Steaks dünn mit Olivenöl bestreichen, anschließend salzen und pfeffern und bis zum Grillen beiseite stellen.
Für die Marinade den Manchego fein hacken. Dann den Estragon und die Pinienkerne ebenfalls fein hacken und mit zum Käse geben. Nun noch den Knoblauch auf einem Brett fein zerreiben und ebenfalls untermischen. Die Kräuter-Mischung mit 5 bis 6 Esslöffeln Olivenöl und etwas Zitronensaft vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Steak-Marinade
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Nun den Grill sehr heiß werden lassen und die Steaks je nach dicke 4 bis 6 Minuten pro Seite grillen. Anschließend auf einen Teller geben und am besten noch fünf Minuten lang in Alufolie gewickelt ruhen lassen. DANACH die Marinade auf die Steaks geben und servieren. 😉
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Steak mit Marinade#

Lauwarmer Nudelsalat mit Grillgemüse

Zutaten für vier Personen:

  • 300 g Farfalle
  • Salz
  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 3 Zweige Rosmarin
  • Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer
  • 150 g Cherrytomaten
  • 165 g Artischockenherzen
  • 100 g schwarze Oliven ohne Kern
  • 1/2 Topf Basilikum
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Honig
  • 4 EL heller Balsamico
  • 1 TL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 50 g Pinienkerne, geröstet

Nudelsalat

300 g Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser „al dente“ garen.

Die Aubergine und die Zucchini in Scheiben schneiden. Die Paprika entkernen und in große Stücke schneiden.

Gemüse mit 3 EL Olivenöl, Rosmarin, Salz, Pfeffer und einer angedrückten Knoblauchzehe in einer Schüssel vermengen. Das Gemüse anschließend auf dem Grill goldbraun rösten. Danach in grobe Würfel schneiden.

Nun die Tomaten halbieren, die Artischockenherzen in Stücke und die Oliven in Scheiben schneiden. Das Basilikum grob hacken.

Für das Dressing den Senf und den Honig mit Essig, 6 EL Öl und 4 EL Wasser in einer großen Schüssel verrühren und mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Alle Zutaten zusammen mit den Pinienkernen und den Nudeln in die Dressing-Schüssel geben und vermischen. Eventuell nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Berlin kocht: Wasserskianlage Velten

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Tomatensalat: Abend(b)rot auf dem Balkon.

Tomaten-Salat

Hm, so richtig ist der Sommer ja noch nicht bei uns angekommen. Zumindest nicht in Hannover. Aber ich habe ihn kulinarisch nun schon einmal auf meinen Balkon geholt. Dort ist nämlich jeden Tag ab 17 Uhr feinste Sonne. Erst in gelb, dann in orange, dann in rot…

Ha! Und genau diese Farben sind auch in meinem Tomatensalat gleich in mehreren Nuancen vorhanden.

Hier das Rezept für den schnellsten und vielleicht aromatischsten Tomatensalat unter der Niedersächsischen Abendsonne!

Tomaten-Salat

Zutaten für vier Personen

  • 800 g verschiedene Tomaten (Datteltomaten, gelbe Tomaten, orangefarbene Tomaten, Strauchtomaten…)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • 80 g Parmesan am Stück
  • 4 EL Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 bis 3 EL dunkler Balsamico
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 Hand voll frische Basilikumblätter
  • 1 bis 2 EL Schwarzkümmel

Tomaten in Scheiben schneiden. Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch fein hacken und zusammen mit etwas Salz mit dem Messer zerdrücken oder durch eine Knoblauchzehe drücken. Den Parmesan auf einer groben Reibe reiben.

Die Zwiebeln und den Knoblauch in eine große Schüssel geben und mit dem Olivenöl, Salz, Pfeffer, Balsamico und Zucker zu einem Dressing verrühren. Die Tomaten unterheben, die Basilikumbbätter groß zerpflücken und ebenfalls unterheben. Zum Schluss noch den Parmesan und den Schwarzkümmel unter den Salat mischen, nochmals abschmecken und dann in der Abendsonne mit frischem Baguette schnabulieren (mir ist tatsächlich gerade kein besseres Wort eingefallen. Vorschläge nehme ich gerne per Mail entgehen. 🙂 ).

Tomaten-Salat

 

 

 

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Gebratene Maronen mit krossem Landschinken auf Rucola

Maronen mit Landschinken

Eigentlich traue ich mich ja schon gar nicht mehr, dieses eine Produkt hier nochmal zu erwähnen. Aber mir ist aufgefallen, dass ich noch gar nicht gezeigt habe, was ich aus den vielen äh… Pilzen gekocht habe.steinpilze
Hier ist schon mal das Rezept vom ersten Sammelabend:

Gebratene Maronen mit krossem Landschinken auf Rucola

 

Für zwei Personen:

  • 3 große Handvoll Maronen
  • 2 Handvoll Rucola
  • 1 Kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehen
  • 80 g Landschinken/Räucherschinken
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 1 Zitrone
  • cremiger/guter Balsamico oder ein simples Balsamico-Dressing
  • 80 g (Ziegen-)Frischkäse
  • Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Für das Knoblauchbrot:

  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • 1-2 Zehe Knoblauch
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Maronen mit einem Tuch und einem kleinen Messer säubern (nicht waschen) und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe würfeln, den Rucola waschen. Den Schinken in grobe Streifen schneiden.
In einer Pfanne einen Esslöffel Olivenöl erhitzen und den Schinken darin knusprig braten, anschließend beiseite stellen.
Dann in einer großen Pfanne das restliche Olivenöl sehr heiß werden lassen. Die Maronen hineingeben und etwa sieben Minuten lang bei starker Hitze braten. In der Zwischenzeit den Schnittlauch in Ringe schneiden. Dann die Zwiebeln, den Knoblauch und die Butter dazugeben und nochmal zwei bis drei Minuten lang braten. Die Pilze mit Salz, Pfeffer und einem großzügigen Spritzer Zitronensaft würzen und zum Schluss den Schnittlauch dazugeben.
Zum Anrichten den Rucola auf einen Teller geben, die Pilze darauf geben und den Schinken sowie den Frischkäse darüber verteilen. Zum Schluss noch etwas Balsamico darüber träufeln.

Für das Brot den Ofen auf 200 Grad Ober/-Unterhitze vorheizen. Den Knoblauch würfeln, mit Salz bestreuen und mit einer Messerklinge zerdrücken. Brote großzügig mit Butter bestreichen und den zerriebenen Knoblauch darauf verteilen, salzen und pfeffern. Die Knoblauchbrote auf ein Blech geben und 7 bis 10 Minuten im Ofen rösten.

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Wald oder Supermarkt?

pfifferlinge mit lachs

Darf man sagen, „Ich war in den Pilzen“, auch wenn man keinen Einzigen gefunden hat? Nach zwei Stunden im Wald musste ich die Pfifferlinge für meinen Salat jedenfalls im Supermarkt kaufen…

Pflücksalat mit Pfifferlingen, Lachs und Vollkorn-Croutons

Für 2 bis 3 Personen

  • 1 Paket Pflücksalat
  • 1 Scheibe Vollkorn-Sandwichtoast
  • 3 EL Butter
  • 200 g Pfifferlinge
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Kirschtomaten
  • 100 g Stremellachs
  • 80 g Ziegenfrischkäse
  • 1/3 Salatgurke
  • Dressing:
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 10 Halme Schnittlauch
  • 1 TL Honig
  • Salz, frischer Pfeffer

Für die Croutons den Toast mit einem scharfen Messer quer halbieren, dann entrinden und in Dreiecke schneiden. Ein bis zwei Esslöffel Butter in einer Pfanne schmelzen lassen, eine Knoblauchzehe andrücken und in das Fett geben. Dann die Brotscheiben darin von beiden Selten rösten, salzen und pfeffern, anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Für das Dressing den Schnittlauch in feine Ringe schneiden und alle Zutaten mit einem Schneebesen verrühren, beiseite stellen.
Nun die Gurke schälen, entkernen und in gleichmäßige kleine Würfel schneiden.
Dann die Pfifferlinge mit Küchenpapier putzen und die Erde entfernen (die Pilze auf keinen Fall waschen). Dann die Zwiebel und die zweite Knoblauchzehe fein Würfeln. Einen Esslöffel Olivenöl und einen Esslöffel Butter in einer Pfanne heiß werden lassen und Pfifferlinge eine Minute darin schwenken, anschließend die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und weitere drei Minuten schwenken. In der Zwischenzeit die Kirschtomaten halbieren und ganz am Ende mit zu den Pilzen geben. Das Ganze gut salzen und pfeffern.
Zum Anrichten den Salat auf einen Teller geben, die Pfifferlinge, die Tomaten, die Gurkenwürfel und den zerteilten Lachs darüber verteilen, den Frischkäse darüber bröckeln und alles mit Dressing beträufeln. Zum Schluss die Croutons darauf drapieren.