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PIMP YOUR Food auf sixx

Sixx-Quickie

Juchuuu! Ab heute, Montag 8. Dezember zeige ich Euch fünf Tage lang, wie man Schnitzel, Kohlroulade und Co. pimpen kann.

In den Sixx-Quickies (täglich 11.55 Uhr) habe aus Omas Klassikern neue Lieblingsrezepte gemacht! Die Kohlrouladen zum Beispiel habe ich Thai-Style zubereitet, das Schnitzel feurig gewürzt und das Hühnerfrikassee zum cremigen Risotto gerührt.

Das Verrückteste daran: Alles wurde in meiner eigenen Küche gedreht. Und das ist nicht nur ziemlich aufregend, sondern auch ziemlich praktisch: Ich musste quasi nur aufstehen, duschen und meinem Team einen Kaffee kochen. Den Rest hat Sixx für mich erledigt. Sogar geschminkt wurde ich von meiner fabelhaften Visagistin Barbara…

Sixx-Quickie

Aber nun zück zum Essen: Das war nämlich ziemlich lecker! Ich kann Euch nur raten, die gepimpten Rezepte einmal auszuprobieren. 🙂

Hier bekommt Ihr schon einmal das erste Rezept von mir:

Cajun-Schnitzel mit Limetten-Chili-Maiskolben und Guacamole

Cajun-Schnitzel

Cajun-Schnitzel

  • 4 Schweinerückensteaks
  • 1 TL Thymian, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 EL Paprikapulver
  • ½ TL Cayennepfeffer
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Salz
  • 80 g Mehl
  • 1 Ei
  • 200 g Semmelbrösel (kein fertiges Paniermehl, bitte)
  • 150 bis 200 g Butterschmalz

Limetten-Chili-Maiskolben

  • 2 Maiskolben
  • ½ rote, nicht allzu scharfe Chilischote
  • 50 g Butter, Zimmertemperatur
  • Abrieb einer Limette (plus 1 als Deko)

Guacamole

  • 1 reife Avocado
  • ½ rote, nicht allzu scharfe Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Saft einer halben Limette

Die Maiskolben schälen und in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser ca. 25 Minuten lang weich kochen. Anschließend abgießen. (Alternativ könnt Ihr auch vorgekochte Maiskolben kaufen)

Die Chilischote entkernen und fein würfeln. Die weiche Butter mit dem Abrieb der Limette, der Hälfte der Chiliwürfel sowie einem halben TL Salz vermengen. Beiseite stellen.

Für die Guacamole die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauskratzen. Dieses anschließend mit Salz, Pfeffer und dem Saft der halben Limette würzen und mit einer Gabel zu einem stückigen Brei zerdrücken. Eine Knoblauchzehe schälen, fein hacken und zusammen mit den restlichen Chiliwürfeln unter die Avocadocreme mischen. Bis zum Servieren kalt stellen.

Nun das Paprikapulver, Knoblauchpulver, Thymian, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und einen TL Salz zu einer Gewürzmischung vermengen.

Die Schnitzelchen einzeln auf die Arbeitsplatte legen, mit einem Stück Frischhaltefolie bedecken und mit einer kleinen Pfanne platt klopfen.

Die Schnitzel anschließend großzügig mit der Gewürzmischung bestreuen. Aus Mehl, zwei verquirlten Eiern und Semmelbrösel eine Panierstraße aufstellen. Die Schnitzel nacheinander in Mehl, Ei und Semmelbröseln wenden.

Butterschmalz ca. ½ Zentimeter hoch in einer Pfanne erhitzen und die Schnitzel darin knusprig braun ausbacken. Die Pfanne dabei ständig rütteln, damit die Panade schön locker wird.

Währen dessen die Limettenbutter in einer weiteren Pfanne zerlassen und die Maiskolben darin ca. 5 Minuten lang wenden. Dabei aufpassen, dass die Butter nicht zu braun wird.

Die fertigen Schnitzel auf einem Stück Küchenkrepp abtropfen lassen und am besten sofort zusammen mit der Guacamole und den heißen Maiskolben servieren. Wer mag, kann als Dekoration noch Limettenschnitze anlegen.

Sixx_1

Sixx-Team

Vielen Dank an das tolle Team von sixx!

Burger für den Bürgermeister

Wowereit probiert den Pink Burger
Wie ist es eigentlich 300 Burger für einen Bürgermeister zu machen?
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Kurz gesagt: Anstrengend, aufregend und stolz.
Lang gesagt: Oh man, hatte ich unterschätzt, wie viel Arbeit es macht, 300 Brötchen selbst zu backen.
Der Koch aus der Kochschule Berlin, wo wir netterweise alles vorbereiten durften, sagte beim Ankommen: „Du willst aber nicht alle Brötchen selbst backen, oder? Du bist ja verrückt!“. Was er damit meinte, habe ich gemerkt, nachdem ich nachts um halb eins die letzten Brötchen aus dem Ofen genommen hatte und der Wecker dann doch schon wieder um 6.30 Uhr klingelte… Schließlich mussten alle Lebensmittel um 12 Uhr auf dem Hoffest-Gelände sein – wegen der Sicherheitsvorkehrungen.
Die Wartezeit von 12 bis 17 Uhr wusste ich aber gut zu überbrücken. Schließlich mussten noch 300 Käsecracker gebacken und Kiloweise Guacamole angerührt werden.  Ach ja, und dann musste ich nebenbei noch eine Folge „Berlin kocht“ und eine Reportage-Folge „Dossier24“ drehen, aber das im wahrsten Sinne nur ganz nebenbei…
Um 17.25 sollte ich dann tatsächlich einen Burger für den Bürgermeister fertig machen. Es hieß, er würde nach seiner Begrüßungsrede als aller Erstes zu mir kommen. Was für eine Ehre!!!
Burger für den Bürgermeister
Ich suchte das allerschönste Brötchen mit dem allerschönsten Käsecracker raus und legte die Zutaten mit zittrigen Händen aufeinander. Mit war es wirklich wichtig, dass es ihm schmeckt. Beim Probieren waren dann Kameras und Fotografen dabei und ich tierisch aufgeregt. Der Bürgermeister war ganz locker. Vollprofi eben. Wowereit: „Ja, das kann man essen“,  sagte er und grinste. Ok…
Nachdem die Kameras weg waren, ist er sogar noch geblieben und frage: „Woher kommt das Wort Umami?“
„Umami ist der 5. Geschmackssinn, neben süß, sauer, bitter und salzig, der vor etwa 100 Jahren entdeckt wurde. Er steht für fleischig, herzhaft“, erklärte ich streberhaft. Gedacht habe ich: ‚Juchuu, er interessiert sich wirklich.‘
gespraech
Dann musste Wowereit dann doch weiter und ich an meinen Pass. Um 18 Uhr ging dann das große Servieren los. 300 Stück in einer Stunde sollten es werden.
Burger für Burger habe ich mit meinem Team rausgegeben. Nach 60 Minuten war alles vorbei. Es war superschön und superanstregend. Aber er hat sich gelohnt. Wann probiert schon mal ein Bürgermeister meinen Burger?
Am Montag um 17.45 uhr kommt übrigens die Hoffest-Spezial-Sendung von“ Berlin kocht“ bei TVB. Da kann man dann nochmals sehen, wie der Burger dem Herrn Wowereit geschmeckt hat. Ach ja, und das „Dossier24“ kommt am Dienstag um 19.15 Uhr. Dann wart ihr wirklich fast dabei. 🙂
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PS: Vielen, vielen Dank an meine grandiosen Helfer. Tine, Tammo, Sören: Ohne Euch hätte ich das ganze Fest niemals gewuppt! Und äh, hat jemand ein Team-Foto gemacht?
 
Gruppenbild

Guckt mal, ich neben all den Profis 🙂

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Plakat