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Lavendel-Zimtsterne – die schönsten Plätzchen der Welt! *Back-Video

Die vielleicht schönsten Zimtsterne der Welt

Habt Ihr dieses Jahr schon Plätzchen gebacken? Wie wäre es mit dieser besonders hübschen Version der Zimtsterne? Ich habe meine Kekse nach dem Backen mit buntem Zuckerguss und essbaren Lavendelblüten verziert. Sieht toll aus und schmeckt ganz aufregend und lecker!

Es lohnt sich!

Ich gebe ja zu… eigentlich bin ich immer ein bisschen zu faul, um Plätzchen zu backen. All das Warten und Ausstechen. Aber bei dieser Version habe ich gerne eine Ausnahme gemacht und es hat sich gelohnt! Meine Gäste waren begeistert und ich auch ein wenig, Hihi. Übrigens eignen sich die Kekse auch ganz wunderbar als süßes Geschenk für die Freunde und Familie. Auch ich habe diverse Päckchen mit Lavendel-Zimtsternen in diesen Tagen zur Post gebracht.

Habt Ihr Lust das Ganze nachzubacken?

Die ganze Video-Anleitung samt Rezept findet Ihr hier auf meinem Youtube-Kanal – ganz viel Spaß dabei!

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Pastel de Nata: meine Crème brûlée „to go“

Jeder der schon einmal in Portugal war, kennt und liebt sie. Pastéis de Nata.

Für alle, die sie nicht kennen: Das sind kleine knusprige Blätterteigtörtchen mit einer karamellisierten Puddingfüllung. Quasi eine Crème brûlée „to go“. Klingt köstlich? Ist es!

Meine Freundin und Lieblings-Nachbarin Lisa war über Silvester in Lissabon und spricht seit dem von nichts anderem mehr, backt auch nichts anderes mehr. Ich selbst war vor zwei Jahren in Portugal und habe jeden Tag mindestens eins dieser wunderbaren Törtchen gegessen. Jetzt wollt ich unbedingt ausprobieren, ob ich die Pastéis de Nata (wie sie im Plural heißen) genauso wunderbar cremig und doch knusprig hinbekomme, wie sie damals in der berühmten Manufaktur in Belém, einem Stadtteil von Lissabon, waren.


Nach unzähligen Artikeln die ich im Internet zum Törtchen-Thema gelesen hatte, bastelte ich mir wie immer mein eigenes Rezept zusammen. Mein Kumpel Felix beklagte nämlich, dass seine Füllung nach dem Backen sehr grieselig geworden sei. Das sollte bei mir nicht passieren! Lösung: Die Füllung muss schon vor dem Ofen andicken. Ich gebe zu, ganz einfach ist die perfekte Zubereitung nicht und wenn man es ganz knusprig haben will, sollte man über die Anschaffung eines Bunsenbrenners nachdenken (gibt es günstig z. B. bei Tchibo). Mit dem kann man die fertigen Pastéis nämlich nachher ganz hervorragend karamellisieren.

Aber die Mühe lohnt sich! Denn wenn man erst einmal in das Karamell-Törtchen gebissen hat, vergisst man sowieso alles um sich herum…

Pastel de Nata

 Rezept für ca. 12 Törtchen:

  • 500 g Blättereig gefr. oder gekühlt
  • 6 Eigelb
  • 1 EL Butter zum Einfetten
  • Zucker zum Bestreuen
  • 1 gehäufter EL Speisestärke
  • 120 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Zimtstange
  • 1 El brauner Zucker
  • 1 Bunsenbrenner

Zubereitung:

Blätterteig ggf. auftauen lassen oder aus dem Kühlschrank nehmen und kurz ruhen lassen. Dann die Teigplatten so weit ausrollen, dass sie ihre Größe  um 1/3 vergrößert haben.  Aus dem Teig 10 Kreise  a ca. 10 cm Durchmesser ausstechen. (z. B. mit einem Glas) ausstechen. Den restlichen Teig kurz zusammenknoten, nochmals ausrollen und weitere 2 Kreise ausstechen. 1 Muffinblech oder 12 kleine Förmchen gut einbuttern und mit Zucker ausstreuen. Mulden mit den Teigkreisen auslegen, andrücken, einen kleinen Rand hochziehen und kalt stellen.

Eigelbe mit der Speisestärke in einem Topf verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Milch und die Sahne langsam einrühren, den Zucker dazu geben. Nun Die Vanilleschote auskratzen und samt Mark, Zimtstange und einer Prise Salz in die Milchmischung geben. Nun die Masse bei mittlerer Hitze langsam erhitzen. Dabei am Anfang seltener und am Ende ständig rühren, bis die Masse beginnt einzudicken. Hier ist ein Bisschen Geduld nötig. Erst passiert gar nichts und dann wird es ganz schnell dick. Dann sofort vom Herd nehmen, in einen Messbecher füllen, die Vanilleschote und Zimtstange entfernen, mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Wenn der Backofen heiß ist, kann die Puddingmasse in die Teigmulden gefüllt werden. Im Backofen ca. 10 bis 14 Minuten backen. Die Backzeit variiert je nach Backofen stark. Deswegen bleibt lieber dabei und schaut, dass die Törtchen nicht zu hell und nicht zu dunkel sind, wenn Ihr sie raus nehmt.

Die Törtchen nach dem Abkühlen aus der Form lösen, mit je einer große Prise braunem Zucker bestreuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren.


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Esst mehr Kuchen! Zum Beispiel Apfelkuchen mit Streuseln.

Apfelkuchen mit Streuseln

Heute war Sonntag. So ein richtiger Sonntag, mit spätem Aufstehen, noch späterem Frühstücken und KAFFEE und KUCHEN.

Kaffee und Kuchen, eine wunderschöne Oma-Tradition, die wir jungen Leute viel zu selten praktizieren. Dabei ist es ganz fantastisch, an einem grauen Sonntag bei Teelicht-Schein mit Freunden ein duftendes Stück Kuchen zu essen. Dabei kann man plaudern, die Erlebnisse der letzten zwei Tage verarbeiten und sich gegenseitig die Seele streicheln. Der Kuchen tut sein Übriges.

Am besten, Ihr ladet gleich für nächsten Sonntag ein paar eurer Liebsten ein, backt eine süße Schweinerei und fühlt die wohlige Zufriedenheit, die meinen heutigen Sonntag begleitet hat…

Wie wäre es mit Apfelkuchen mit Streuseln und Crème-Fraîche?

Apfelkuchen mit Streuseln

Für eine 26-Zentimeter-Springform

Zutaten:

  • 3 große Säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
  • 1 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 EL brauner Rum
  • 200 g weiche Butter
  • 175 g Zucker plus 4 Esslöffel Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • ½ Teelöffel Zimt
  • 300 g Crème Fraîche
  • 1/2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 50 g gehobelte Mandeln

Die Äpfel schälen und entkernen, dann in Spalten und anschließend in dünne kleine Scheiben schneiden. Die Apfelstücke in einer Schüssel mit Zitronensaft und Rum vermengen und beiseite Stellen.

Eine Springform (26 Zentimeter) mit Backpapier auslegen, Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Weiche Butter, 175 Gramm Zucker und ein Päckchen Vanillezucker mit einem Rührgerät auf höchster Stufe schaumig rühren. Erst ein Ei unter ständigem Rühren hinzufügen, nach dreiminütigem Rühren ein weiteres Ei dazugeben. Mehl, Haselnüsse, Backpulver, eine Prise Salz und Zimt in einer Schüssel vermengen. Das Ganze dann mit der Butter-Zucker-Mischung verrühren.

Nun den Teig mit den Händen verkneten und zwei Drittel auf den Boden der Springform drücken, dabei einen dünnen sechs Zentimeter hohen Rand hochziehen. Das übrige Drittel kalt stellen.

In einer zweiten Schüssel Crème Fraîche mit vier Esslöffeln Zucker, den restlichen Eiern, dem übrigen Vanillezucker und dem Puddingpulver verrühren.

Die Crème-Fraîche-Mischung auf den Teig schütten und die Äpfel darauf verteilen, den Kuchen in den Ofen schieben (untere Schiene) und 15 Minuten backen.

Den übrigen Teig mit den Mandelsplittern verkneten. Anschließend aus dem Ofen nehmen und den restlichen Mandel-Teig in Streuseln vorsichtig darauf verteilen. Den Ofen auf einfache Oberhitze stellen und 35 Minuten weiterbacken. Dabei darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Zur Not gegen Ende der Backzeit ein Stück Alufolie darauf legen.

Apfelkuchen mit Streuseln

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French Toasts à la Feli

French Toast

Einen späten guten Morgen ihr Lieben!

Vielleicht habt ihr ja auch noch nicht gefrühstückt und Lust auf French Toasts à la Feli?!

French Toast

Ansonsten eignen sich die zimtig-süßen Dreiecke auch wunderbar als Beilage zum Advents-Kaffee.

French Toast

Für 16 Stück (für 1 bis 4 Personen…)

  • 2 Eier
  • 4 EL Mehl
  • 150 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Va­nil­le­zu­cker
  • 8 Toastscheiben
  • 3 EL Marmelade (zum Beispiel Kirsch)
  • 3 El Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 4-5 EL Öl
  • 1 EL Butter

Eier mit dem Mehl und der Milch mit einem Schneebesen ver­rüh­ren. Mit einer Prise Salz und einem Päckchen Va­nil­le­zu­cker würzen. 4 Toast­schei­ben dick mit Marmelade be­streichen, jeweils mit einer der nicht bestrichenen Scheiben bedecken und die zusammengeklappten Sandwiches mit einem Messer schräg vierteln.
Zimt und Zucker auf einem flachen Teller mischen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Toastviertel in der Milch-Ei-Mischung wenden und kurz darin ziehen lassen, dann in die heiße Pfanne geben. Von beiden Seiten goldbraun aus­ba­cken und kurz bevor sie fertig gebraten sind, die Butter mit in die Pfanne geben.

French Toast

 

Dann die Toasts her­aus­neh­men und noch heiß in der Zimt-​Zu­cker-​Mi­schung wälzen.

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Wieder ein Mini-Kuchen. Diesmal mit Streuseln.

Streuselkuchen mit Kirschen

Mannoman.

Inzwischen sind die kleine Backform und ich richtig gute Freunde geworden. Diesen Streuselkuchen habe ich jetzt sogar schon zweimal gebacken. In einer Woche.

Meine Freundin sagt, es sei der beste Kuchen, den sie je von mir gegessen hätte. Und ich mochte ihn auch. Das Gute bei der kleinen Größe: Er ist ruckzuck aufgegessen, kann also nicht als oder latschig werden. Und das schlechte Gewissen passt sich der Stückgröße an. Wird also dementsprechend kleiner. Übrigens warte ich sehnsüchtig auf den ersten Rhabarber. Gibt wenige Kuchen, die besser schmecken, finde ich. Vielleicht liegt es aber auch nur am Spargel-Phänomen. Weil man die Stangen eben nicht das ganze Jahr über bekommt. Egal. Bald folgt hier ein Rhabarber-Kuchen. So oder so.

Für einen große Kuchen (26 Zentimeter) einfach die Zutatenmenge aus den Klammern benutzen

Zutaten:

  • 170 g Mehl (200 g )
  • 50 g gemahlene Mandeln (100 g)
  • 100 g weiche Butter (180 g)
  • 100 g Zucker plus 2 gehäufte Esslöffel Zucker (175 g plus 4 EL)
  • 1 Prise Salz (2 Prisen)
  • 200 g Becher Creme Fraiche (400 g)
  • 2 kleine Eier (4)
  • 2 Päckchen Vanillezucker (2 Päckchen)
  • ½ EL Vanillepudding (1 Päckchen)
  • 3 EL Kirschmarmelade (6 Esslöffel)
  • 1/3 Teelöffel Zimt (1/2 TL)

Eine kleine Springform (18 Zentimeter) mit Backpapier auslegen, Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Weiche Butter, 100 Gramm Zucker und ein Päckchen Vanillezucker mit einem Rührgerät auf höchster Stufe schaumig rühren. Ein Ei hinzufügen und weiter rühren. Mehl, Mandeln, eine Prise Salz und Zimt hinzufügen und mit einem Holzlöffel vermischen.
In einer zweiten Schüssel Creme Fraiche mit zwei Esslöffeln Zucker, dem zweiten Ei, dem übrigen Vanillezucker und dem Puddingpulver verrühren.
Nun den Teig mit den Händen verkneten und zwei Drittel auf den Boden der Springform drücken, dabei einen drei (bei einer großen Springform sechs) Zentimeter hohen Rand hochziehen. Die Creme-Fraiche-Mischung auf den Teig schütten und die Kirschmarmelade in Kleksen darauf geben.
Den Kuchen in den Ofen schieben (untere Schiene) und 25 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und den restlichen Teig in Sreuseln vorsichtig darauf verteilen. Den Ofen auf einfache Oberhitze stellen und 15 Minuten weiterbacken. Dabei darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird. Für einen große Kuchen (26 Zentimeter) zweite Backzeit je um 10 Minuten verlängern und wenn er zu braun wird, mit Alufolie abdecken.

 

 

Street Cooking auf der Oberbaumbrücke

Ein Tisch. Ein Stromgenerator. Ein Geigenspieler.
Wer braucht schon Hochglanzküchen und 375 Zutaten, um lecker zu kochen? Wir jedenfalls nicht! Deshalb bin ich gemeinsam mit der „Welt Kompakt“ auf die Oberbaumbrücke in Berlin gegangen und habe dort bayerische Pavesen zubereitet.


Und hier das Rezept:

Pavesen mit Heidelbeeren und Zimt-Schmand
Für vier Personen
Die Pavesen:

  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 3 Eier
  • 1 Tasse Mehl
  • ½ Tasse + 400 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL But­ter­schmalz
  • 200 g Schmand
  • 1 Päckchen Va­nil­le­zu­cker
  • 3 El Hei­del­beer­mar­me­lade
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • Die Beeren:
  • 300 g Hei­del­bee­ren
  • 1 EL Hei­del­beer­mar­me­lade
  • 1/2 Zitrone

Der Zimt-​Schmand:

  • 200 g Schmand
  • 2 Päckchen Va­nil­le­zu­cker
  • ½ TL Zimt

Toast­schei­ben dick mit Marmelade be­schmie­ren, je zwei zu­sam­men­klap­pen und schräg vierteln. Eier mit dem Mehl und der halben Tasse Milch ver­rüh­ren. Mit einer Prise Salz und einem Päckchen Va­nil­le­zu­cker würzen. Die restliche Milch in eine flache Schüssel geben und die Mar­me­la­den-​Sand­wi­ches darin ein­wei­chen.
But­ter­schmalz in einer Pfanne erhitzen. Zimt und Zucker auf einem flachen Teller mischen. Nun die ein­ge­weich­ten Brote in der Ei-​Mi­schung wenden und sofort in die Pfanne geben. Von beiden Seiten goldbraun aus­ba­cken. Dann her­aus­neh­men und kurz auf Kü­chen­pa­pier abtropfen lassen. Vor dem Servieren in der Zimt-​Zu­cker-​Mi­schung wälzen.
Für die Hei­del­bee­ren die Beeren einfach mit der Marmelade und einem guten Spritzer Zi­tro­nen­saft mischen.
Für die Creme, den Schmand mit dem Va­nil­le­zu­cker und dem Zimt mischen.
Beides zusammen mit je zwei Pavesen anrichten und mit Minz­blät­tern de­ko­rie­ren.